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Phasen der Trauer nach Trennung: Von Tränen zum Lächeln!

Phasen der Trauer nach Trennung: Von Tränen zum Lächeln!

Eines der übelsten, traurigsten und schmerzhaftesten Wörter, wenn es um Liebe und Liebesbeziehungen geht, ist sicherlich das Wort Trennung.

Niemand möchte diesen schrecklichen Zustand durchleben, in welchem man plötzlich ohne die Person dasteht, mit der man bisher sein Leben geteilt hat, aber es passiert halt trotzdem.

Dann folgt das Gefühlschaos, Herzschmerz, die Unruhe und das Durcheinander in deinem Kopf und man stellt sich die Frage, wie lange das alles andauern wird.

Nach jedem Beziehungsende gibt es Phasen der Trennung und Trauer, die wir alle durchlaufen müssen und die auf dem Weg zur Genesung und Heilung des gebrochenen Herzens einfach unvermeidlich sind.

Wie die Phasen der Trauer nach einer Trennung ablaufen, wie sie sich auswirken, wie lange sie andauern und wie man am besten mit ihnen umgeht, erfährst du hier in diesem Artikel, also lies weiter.

Welche sind die Phasen der Trauer nach einer Trennung?

Die Phasen der Trauer nach einer Trennung sind nur einige der Phasen, die man nach dem Ende einer Beziehung durchläuft. Von dunklen Gedanken, Ärger, Wut, Enttäuschung, Trennungsschmerz bis hin zu Depressionen ‒ die Zustände nach einer Trennung wechseln sich ab.

Wir alle erleben Trennungen unterschiedlich und die Phasen müssen nicht in der gleichen Reihenfolge auftreten oder die gleiche Zeitspanne andauern.

Aber im Großen und Ganzen läuft es auf die gleichen Phasen hinaus, die wir alle erleben müssen, um die Trennungsschmerzen zu überwinden.

Es gibt sieben Phasen der Trennung und sie kommen und gehen unterschiedlich, je nachdem, wie die Beziehung war, wie lange sie hielt, wie intensiv die Liebe war, was der Grund für die Trennung war und viele andere verschiedene Faktoren eine Rolle spielten.

Aber eines ist sicher: Wir durchlaufen jede einzelne Phase.

Du befindest dich sicher jetzt in einer dieser Phasen, sonst würdest du auf diesen Artikel nicht klicken, nicht wahr? Um den Weg zu Heilung so schnell wie möglich zu finden, solltest du zuerst diesen Zustand verstehen, also lass uns sehen, welche es sind.

1. Schock-Phase

In der ersten Phase der Trennung entsteht Schock: Was zur Hölle ist gerade passiert? Ist es wirklich das Ende oder habe ich das alles nur geträumt? Der nächste Morgen nach der Trennung ist für solche Fragen und Schockzustände reserviert.

Man kann gar nicht glauben oder verstehen, dass die Trennung passiert ist. Man erinnert sich an ausgesprochene Worte, an Gründe, lässt vergangene Vorfälle Revue passieren, erinnert sich an Nachrichten, eben an alle möglichen Dinge.

Der auf die Trennung folgende Schockzustand ist völlig natürlich und normal, denn plötzlich verliert man etwas, an dem man lange gearbeitet hat.

Stell dir vor, du baust jahrelang ein Haus und siehst plötzlich, wie es zusammenbricht und verschwindet. Natürlich bist du im ersten Moment schockiert und kannst nicht glauben, dass dir genau das passiert.

Diese Schock-Phase verhindert noch immer, dass du von der Traurigkeit überwältigt wirst, weil dein Gehirn die Dinge noch nicht so wahrgenommen hat, wie sie wirklich sind. Es dauert individuell mindestens ein paar Stunden bis ein paar Tage, bis die nächste Phase eintritt.

2. Leugnen

Die zweite Phase ist die Phase der Verleugnung.

„Ach nein, das war nur ein Streit. Wir werden uns schon bald wieder versöhnen.“

In der zweiten Trennungsphase will man nicht akzeptieren, dass es wirklich zu Ende ist. Man ist noch optimistisch und es gibt noch immer einen kleinen Hoffnungsschimmer, dass es doch klappt und eine Versöhnung stattfindet.

In dieser Phase der Trennung erwartest du immer noch von deinem Ex-Partner zu hören. Du schaust auf dein Smartphone und hoffst, dass seine Nachricht auf dem Bildschirm erscheint.

Du erzählst deinen Lieben immer noch nicht, was passiert ist, weil du die Worte „Ex-Partner“ oder „Wir haben uns getrennt“ gar nicht aussprechen willst.

Du verfolgst seine Aktivitäten in den sozialen Netzwerken, hoffst, ihn „zufällig“ zu treffen und willst einfach nicht akzeptieren, dass es wirklich vorbei ist. Deswegen trauerst und verzweifelst du immer noch nicht, aber dann, wenn du merkst, dass sich nichts ändern wird…

3. Wut

Dann wirst du wütend. Es entsteht Frustration. In dieser Trennungsphase hat man das Gefühl, dass sich die Gefühlsausbrüche plötzlich wie eine unaufhaltsame Lawine bewegen. Die angesammelte negative Energie wird in Form von Wut und Groll freigesetzt.

Du gibst deinem Ex-Partner die Schuld für den Schmerz, den er dir zugefügt hat. Du stellst dir selbst Tausende von Fragen.

Warum meldet er sich nicht? Hat er mich schon vergessen? Hat er schon eine andere? Wie ist es möglich, dass er so schnell weitergemacht hat?

Du bist nicht nur auf ihn wütend, sondern auch auf dein Schicksal und alles um dich herum.

Warum muss das alles so schmerzhaft sein?

All diese aufgestaute Wut in dir spiegelt sich in deinem täglichen Leben wider und lässt dich nicht normal funktionieren. Aber diese Phase der Trennung ist einfach ein integraler Bestandteil der Trennungsbewältigung und Genesung.

Es ist ganz natürlich, dass du deinem Ex-Partner die Schuld für alle möglichen Dinge gibst, die er getan oder nicht getan hat, und dass du einen Sündenbock suchst.

Du glaubst, dass er für deinen Schmerz verantwortlich ist, und willst dich sogar an ihm rächen. Die Trennung lässt unsere Emotionen Achterbahn fahren, und auf Wut und Zorn folgt ein Meer von Tränen.

4. Schuldgefühle und Trauer

In der vierten Phase kommt es zur Realisierung und Erkenntnis, dass es wirklich zu Ende ist. Erst dann wird einem bewusst, dass es wirklich vorbei ist und dann folgt das Gefühlschaos.

Die Traurigkeit überwältigt einen so sehr, dass man glaubt, an seinen eigenen Tränen zu ersticken. Man fühlt Schmerzen in seiner Brust. Es tut weh, als würde dir jemand mit 100 Schwertspitzen ins Herz bohren.

Du spürst eine Unruhe in deinem Körper, aber nicht aus Anspannung oder Vorfreude, sondern wegen des Liebesschmerzes. Man beginnt, sich selbst zu hinterfragen und den Schuldigen bei sich selbst zu suchen. Das Selbstvertrauen sinkt, Schuldgefühle und Selbstzweifel kommen auf.

In diesem Trauerprozess macht man sich Vorwürfe für alles, was man hätte anders machen können und nicht gemacht hat. Du rollst alte Gespräche wieder neu auf, du überdenkst Argumente, du fragst dich, ob das Beziehungsaus passieren musste.

Du gibst dir selbst die Schuld, nicht gut genug zu sein, obwohl du weißt, dass es nicht nur deine Schuld ist. Deine Gefühle spielen verrückt jedes Mal, wenn du an ihn denkst. Es reicht, wenn du Erinnerungsstücke siehst, und schon ertappst du dich dabei, wie du schluchzend sein Bild ansiehst und an eure gemeinsame Zeit denkst.

In dieser Phase der Trauer nach der Trennung kann man sogar in eine Depression fallen, aus der es schwierig ist, wieder herauszukommen.

5. Akzeptanz

Auf tiefe Trauer und Tränen folgt eine Phase der Ruhe und Akzeptanz. Die Gedanken klären sich und langsam ordnet sich alles wieder.

Auch wenn man seinen Ex immer noch vermisst und nicht völlig über die Trennung hinweg ist, bleibt einem nichts anderes übrig, als das Beziehungsaus einfach zu akzeptieren und zu versuchen, mit sich selbst Frieden zu finden.

Dieser letzte Hoffnungsschimmer in Bezug auf eine Versöhnung wurde in dieser Trennungsphase endgültig ausgelöscht und durch die unvermeidliche Realität ersetzt.

In dieser Phase erkennst du endlich, dass du nichts gegen die Trennung tun kannst, außer einen Weg zum Heilen zu finden.

Obwohl auch in dieser Phase die Gefühle der Traurigkeit, der Enttäuschung, der Einsamkeit, der inneren Leere und der Wut wieder auftauchen können, dauert dies doch viel kürzer als in den vorherigen Phasen und tritt seltener auf.

6. Loslassen

Die sechste Phase der Trennungsbewältigung besteht aus Loslassen und Vergessen. In dieser Phase lösen wir uns meist von gemeinsamen Erinnerungen, werfen gemeinsame Bilder und Erinnerungsstücke weg.

Wir sind entschlossen, dieses Kapitel für immer abzuschließen und tun alles, was wir können, um dies zu erreichen. Indem wir uns von Dingen trennen, die uns an unseren Ex-Partner erinnern, lösen wir die emotionale Verbindung zu ihm und es fällt uns leichter, ihn zu vergessen.

In dieser Phase der Trennung können wir nur dann wirklich loslassen und über die Trennung hinwegkommen, wenn wir in der vorangegangenen Phase wirklich akzeptiert haben, dass es das Ende war.

Das bedeutet, dass wir nicht mehr versuchen, uns mit unserem Ex zu versöhnen, dass wir keine Ausreden suchen, um ihn zu sehen, dass wir seine Handlungen nicht rechtfertigen und dass wir einfach entschlossen weitergehen.

Wenn wir lernen, loszulassen und weiterzumachen, öffnen sich unsere Augen für einige neue Dinge um uns herum. Wir finden endlich

Frieden und sind bereit, einen Schritt nach vorne zu machen und den Ex und die Beziehung in der Vergangenheit zu lassen.

7. Neuanfang

Die letzte Phase ist die Phase der Selbstfindung. Wenn wir in einer Beziehung mit einer Person sind, teilen wir den Alltag mit ihr. Alles, was wir tun, schließt sie ein, und wir gewöhnen uns daran, als Paar zu funktionieren.

Nach einer Trennung bleiben wir ohne unsere andere Hälfte allein, und wir müssen lernen, nach einer Trennung allein zu sein.

Die letzte Phase ist genau dieser Prozess des Lernens und des Findens dessen, was uns ohne einen Partner glücklich macht.

Wir bauen das verlorene Selbstvertrauen und die verlorene Liebe zu uns selbst langsam wieder auf, gewöhnen uns an ein neues Leben und sind offen für neue Anfänge.

Wir sind uns bewusst, dass Trauer, der Verlust eines geliebten Menschen, Trennungen und Scheidungen ein Teil des Lebens sind. Man ist in der Lage, neue Wege einzuschlagen und denkt sogar über eine neue Beziehung nach.

Daher ist man bereit, ein neues Kapitel aufzuschlagen und neue Seiten zu schreiben.

Ich bin mir sicher, dass du dich jetzt fragst, wie lange es dauern wird, bis du endlich aufhörst, Trauer zu empfinden und zu weinen. Lass uns also gemeinsam die Antwort auf diese Frage finden: Wie lange trauert man nach einer Trennung?

Trennungsphasen: Wie lange dauert die Phase der Trauer?

Die Trauerphase kann von einigen Wochen bis zu einigen Jahren dauern, je nachdem, wie nah und eng verbunden die Beziehung war, wie viel Zeit man mit jemandem verbracht hat und welche Art von Beziehung sie hatten.

Es hängt alles vom Einzelnen und seiner Art, mit Verlusten umzugehen, ab. Manche Menschen erholen sich sehr schnell und machen weiter, während andere ihr ganzes Leben mit Narben und Erinnerungen leben und nicht vergessen und loslassen können.

Diese sieben Phasen der Trauer ähneln dem von der Psychiaterin Elisabeth Kübler-Ross entwickelten Modell der fünf Phasen der Trauer (Five Stages of Grief). Ihre Theorie wird in dem Buch Über den Tod und das Leben danach (On Death and Dying) vorgestellt, das durch ihre Arbeit mit unheilbar Kranken inspiriert wurde.

In dem Buch werden fünf grundlegende Phasen aufgeführt, die ein Mensch während der Trauerzeit durchläuft. Ursprünglich bezog sich die Theorie nur auf todkranke Patienten, aber später war ihr klar, dass sie auf jede Verlusterfahrung und jeden Trauerprozess angewandt werden kann.

Unter anderem auch auf den Tod eines geliebten Menschen, eine Scheidung, eine Trennung und Ähnliches. Sie erklärte auch, dass die Phasen nicht vollständig sein müssen, dass sie nicht in der aufgeführten chronologischen Reihenfolge ablaufen müssen und dass man nicht alle Phasen durchlaufen muss.

Vielmehr ist die Reaktion auf Krankheit, Tod oder Verlust so einzigartig wie die Person, die sie erlebt, und manche Menschen können in einer der Phasen stecken bleiben. Sie unterteilte die Trauer in 5 Phasen:

1. Verleugnung – Der Betroffene kann nicht glauben, dass die Beziehung tatsächlich zu Ende ist.

2. Wut – Sobald die Person erkennt, dass die Beziehung vorbei ist, gibt sie dem Ex-Partner die Schuld und ist manchmal sogar wütend auf alle, einschließlich Familie und Freunde.

3. Verhandlung – nach der Wut wird der Betroffene versuchen, sich mit seinem Ex-Partner zu versöhnen und einen Weg zu finden, um die Beziehung zu retten.

4. Depression: Wenn die Versöhnung mit dem Partner scheitert, treten in der Regel Niedergeschlagenheit, Traurigkeit und mangelndes Selbstvertrauen auf, die sogar in eine Depression münden können.

5. Akzeptanz: Die Person akzeptiert, dass die Beziehung beendet ist, und macht mit ihrem Leben weiter. Obwohl sie vielleicht immer noch traurig über das Ergebnis ist, kann sie die Dinge doch realistisch einordnen.

Was den Betroffenen am meisten interessiert, ist, wann der Schmerz endlich aufhören wird. Wann wird man wieder glücklich und in der Lage sein, zu lieben? Gleich verrate ich es dir, wie du die Trennung am besten verkraften und den Glauben an die Liebe wiederherstellen kannst.

Trennung verkraften: Wie wird man wieder glücklich?

Mit diesen Tipps kommst du nach der Trennung wieder ins Lot:

1. Den Kontakt abbrechen

Die erste Regel bei der Überwindung einer Trennung ist immer die Kontaktsperre. Obwohl Trennungsschmerz trotz Kontakt überwunden werden kann, wenn es keinen anderen Weg gibt, ist es doch viel einfacher, wenn wir gar keinen Kontakt zu unserem Ex-Partner haben.

Wenn wir den Kontakt abbrechen, brechen wir auch irgendwie die Gefühlsverbindung zu ihm ab. Man sieht sich seine Bilder in den sozialen Medien nicht mehr an, man wird nicht mehr an ihn erinnert und gerät nicht mehr in Versuchung, ihn während der Trennungsphasen zu kontaktieren.

Schwierig wird es, wenn man gemeinsame Kinder hat oder gemeinsame Freunde, aber es besteht immer noch die Möglichkeit, den Kontakt zumindest auf das Notwendigste zu beschränken.

2. Zeit ist dein bester Freund

Man braucht Zeit, um all diese Phasen der Trennung zu durchlaufen und die eigenen Gefühle zu verarbeiten, also nimm dir Zeit dafür.

Forciere den Trauerprozess nicht, nur weil du das Gefühl hast, zu lange zu trauern. Du bist ein Individuum und weißt selbst am besten, wie du mit deinen Gefühlen umgehen kannst.

Du brauchst Zeit, um zu weinen, um traurig zu sein und um zu entscheiden, wie du darüber hinwegkommst.

Natürlich darfst du nicht in diesen Trott verfallen und dich in deiner eigenen Trauer verlieren. Erinnere dich daran, dass es an der Zeit ist, deine Gefühle zurückzustecken und daran zu denken, was du wirklich verdienst.

3. Das Beziehungsende akzeptieren

Der nächste Schritt ist auch der schwierigste: akzeptiere die Trennung. Ich weiß, dass es sich unmöglich anhört und ich weiß, dass es viel Mut erfordert, jemanden zu verlassen, den man liebt, aber du bist stark genug, um das alles zu verkraften.

Dabei wird es dir helfen, über die Gründe für die Trennung nachzudenken. Wahrscheinlich hat irgendetwas bei euch nicht funktioniert, deswegen war die Trennung gut so.

Vielleicht warst du sogar in einer toxischen Beziehung, ohne es zu merken.

Erinnere dich daran, dass dies so gewesen sein muss und dass dich sicher etwas viel Besseres erwartet. So fällt es dir leichter, einen Schritt nach vorne zu machen.

4. Ablenkung schaffen

Es ist wichtig, dass du bei all dem eine Sache findest, die dich von der Trennung ablenkt. Egal, ob es sich um ein neues Hobby, eine Reise, ein Treffen mit Freunden oder Ähnliches handelt.

Du musst etwas finden, das dich entspannt und glücklich macht.

Hast du schon eine Bucket List für Single-Frauen? Wenn nicht, ist es an der Zeit, sie zu erstellen und alles zu tun, was du noch nicht getan hast.

Es warten gute Zeiten auf dich, du musst nur wissen, wie du das Beste aus einer miesen Situation machen kannst.

5. Den Glauben an die Liebe nicht verlieren

Nur weil deine vergangene Beziehung in die Brüche gegangen ist, bedeutet das nicht, dass jede neue Beziehung so enden wird. Wahrscheinlich wirst du nach der Trennung viele negative Gefühle und Verlustängste entwickeln.

Du wirst Schwierigkeiten damit haben, Menschen wieder zu vertrauen und dich auf eine neue Liebe einlassen.

Aber der Herzschmerz und Liebeskummer werden verschwinden und dein Herz wird wieder in der Lage sein, zu lieben.

Man benötigt eine gewisse Zeit für die Verarbeitung der Trennung, aber sobald du darüber hinweggekommen bist, wirst du wieder neue Menschen kennenlernen wollen, und vielleicht sogar auch einen neuen Partner suchen. Verliere nur den Glauben an die Liebe nicht, denn der Richtige wird noch kommen!

6. Du bist deine Numero 1

Und zuletzt das Allerwichtigste: Du brauchst dich selbst mehr als jeden anderen.

Nichts ist von Bedeutung, solange du nicht glücklich bist, und deshalb musst du deine Nummer 1 sein.

Konzentriere dich nur auf dich selbst und auf die Dinge, die dir Spaß machen. Gönn dir Zeit für Entspannung, lange heiße Bäder, Ausgehen, Massagen, Wellness-Tage und dergleichen.

Arbeite an deiner Selbstliebe, um dich selbst wiederzufinden und mit neuer Lebenslust weiterzumachen.

Wenn die Trennung hinter dir ist, wirst du wieder glücklich sein, doch wie lange braucht man eigentlich dafür?

Wie lange dauert es, bis man eine Trennung verarbeitet hat?

Die Überwindung einer Trennung dauert so lange, wie es dauert, mit den eigenen Gefühlen ins Reine zu kommen. Das bedeutet, dass all diese Trennungsphasen von ein paar Wochen bis zu ein paar Jahren dauern können.

Es gibt die Theorie, dass die Trennungsüberwindung so viele Monate andauert, wie viele Jahre die Beziehung dauerte. Wenn jemand zum Beispiel 5 Jahre lang in einer Beziehung war, ist es möglich, in 5 Monaten über die Beziehung oder Ehe hinwegzukommen.

Natürlich spielen sehr viele verschiedene Faktoren eine Rolle, und eine Regel gilt sicher nicht für alle, besonders wenn man eine lange Zeit mit jemandem verbracht hat.

Aber das Wichtigste ist, dass sich eine Person auf diese oder jene Weise im Laufe der Zeit erholt.

Hast du dich schon mal gefragt, ob die Phasen der Trennung bei Männern und Frauen unterschiedlich sind? Ich werde es dir gleich verraten!

Phasen der Trauer nach Trennung: Bei Männern und Frauen

Es ist ein Mythos, dass Frauen länger brauchen, um darüber hinwegzukommen, aber wenn eine Frau einmal mit dir fertig ist, bist du für immer aus ihrem Leben verschwunden.

Frauen gehen mit der Trauer nach einer Trennung ein wenig anders um als Männer. Sie lassen ihren Gefühlen sofort freien Lauf, während Männer zunächst versuchen, sich abzulenken, auszugehen, verschiedenen Aktivitäten nachzugehen und alles zu tun, um ihre Gefühle zu unterdrücken.

Erst nach einer Weile besinnen sie sich darauf, dass sie sich getrennt haben, und beginnen, an ihre Ex-Partnerin zu denken und sie zu vermissen. Aber zu welchem Zeitpunkt passiert das genau?

Wann fangen Männer nach einer Trennung an zu vermissen?

Männer vermissen ihre Partnerin in dem Moment, in dem sie merken, dass es wirklich Schluss ist. Zunächst wirken sie gefühlskalt und als ob es ihnen egal wäre, aber sie gehen auf ihre eigene Art und Weise mit der Trennung um.

Erst wenn sie merken, dass sie die emotionale Bindung und Sicherheit nicht mehr haben, merken sie, dass sie ihre Ex-Partnerin und die gemeinsame Zeit mit ihr vermissen.

Hier erfährst du mehr über den Moment, in dem Männer nach einer Trennung zu vermissen beginnen.

Und schließlich interessiert dich vielleicht auch, wie lange es dauert, bis du wieder in der Lage bist, eine neue Beziehung einzugehen. Also weiterlesen.

Wie lange dauert es, bis man wieder bereit für eine neue Beziehung ist?

Man ist erst dann bereit für eine neue Beziehung und einen neuen Partner, wenn man mit seinem ehemaligen Partner völlig abgeschlossen hat und nichts mehr für ihn empfindet.

Es kommt manchmal vor, dass ein Trostpflaster oder ein Lückenbüßer auftaucht, aber das ist weder dem Partner noch dir selbst gegenüber fair. Der richtige Zeitpunkt für eine neue Beziehung lässt sich nicht genau festlegen, denn er hängt von dir und deinen Gefühlen ab.

Das Wichtigste ist, nichts zu überstürzen und Hals über Kopf zu handeln. Gib dir Zeit. Du weißt, was du von der nächsten Beziehung erwartest und was du nicht willst, also gib dich nicht mit weniger zufrieden. Genieße einfach dein Singledasein.

Fazit

Die Trennung von einem geliebten Menschen ist eine der härtesten Erfahrungen, die ein Mensch durchmachen kann. Trauer, Herzschmerz, Gefühlschaos, Enttäuschung und Selbstzweifel treten auf und machen das Leben zur Hölle.

Jeder von uns muss jedoch Phasen der Trennung und der Trauer durchlaufen, um sich vollständig zu erholen. Gib dir Zeit, deine eigenen Gefühle zu verarbeiten. Trauere, weine und lass alles raus, denn es ist okay, nicht okay zu sein.

Schließlich ist das alles nur ein Teil der Reise zur Heilung. Aber du darfst auf keinen Fall zulassen, dass die Trauer dein Leben verschlingt, du musst weitermachen. Glaube daran, dass etwas viel Besseres auf dich wartet und dass deine Tränen durch Glück ersetzt werden, denn es wird auch wieder bergauf gehen. ♥