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Anziehungskraft ist kein Zufall – doch was ist sie dann?!

Anziehungskraft ist kein Zufall – doch was ist sie dann?!

Was genau ist die Anziehungskraft, wie entsteht sie, kann man sie ändern und warum ist sie überhaupt so wichtig? Auf diese Fragen und noch viele mehr antworten wir in diesem Artikel!

Du dachtest dir immer groß, rassig, braun, markant, gut gebaut und ein echter Charmeur – so sieht dein Traummann und zukünftiger Ehemann aus. Und boom! Vier Jahre später sitzt du glücklich neben Jürgen, dem schüchternen, 1,77m großen, blauäugigen Blondschopf, der dir komplett den Kopf verdreht hat!

Wie kann das nur sein?

Anziehung ist etwas, was wir nicht steuern, erzwingen oder lenken können. Man kann sich nicht zwingen, sich in jemanden zu verlieben oder anders gegeben die bestehenden Gefühle für jemanden einfach abzudrehen.

Klar, wir alle haben eine bestimmte Vorstellung davon, welche Eigenschaften und äußerlichen Merkmale uns besonders gefallen, doch richtig damit steuern können wir leider nicht. Der Traummann oder die Traumfrau bestehen zwar in unseren Gedanken, doch entspricht das auch der Realität?

Für manche sind es breite Schultern, eine Sanduhrfigur, Humor zum Totlachen oder vielleicht sogar lange Beine bis zum Umfallen. Doch inwieweit steuern uns unsere Vorstellungen und Erwartungen bei der Partnersuche wirklich?

Dazu kommen wir jetzt. Denn die wichtigste Frage überhaupt ist, wie entsteht Anziehungskraft und sind wir ihr wirklich so hilflos ausgeliefert?

Wie entsteht Anziehung zwischen zwei Menschen?

Mann und Frau reden und trinken Kaffee

Auf das Entstehen der Anziehungskraft zwischen zwei Menschen haben genetische, sozial und kutlurelle und psychologische Kriterien einen Einfluss.

Die Anziehungskraft war und ist immer noch ein sehr interessantes Thema, zu dem Forscher und Psychologen gern wiederholt zurückgreifen. Das allein verrät uns schon, dass die Antwort auf die Frage, was genau eine Anziehung ausmacht, noch lange nicht geklärt ist.

Bei einem sind sie sich jedoch sicher, es gibt mehrere Kriterien, die bei der Bildung der Anziehung eine wichtige Rolle spielen.

Es handelt sich dabei tatsächlich um mehr als nur eine gute Figur und ein charmantes Lächeln. Der unbewusste Prozess spielt hier eine große Rolle.

Um auf einfachste Weise das Gesetz der Anziehung zu erklären, können wir eine Aufteilung von drei wichtigen Kriterien erarbeiten. Das sind:

1. Genetische und Natur-gesteuerte Kriterien

Ja, ich weiß, keiner mag es, mit einem Tier verglichen zu werden, doch muss ich hier leider zugeben, dass unsere Urinstinkte ihre Finger im Spiel haben.

Untersuchungen zeigen nämlich immer wieder, dass wir bei einer potenziellen Partnerwahl zu gleichen Männern stürmen. Darunter fallen Männer, die gut gebaut sind, ein markantes Gesicht haben und eine gewisse Stärke ausstrahlen. Warum das so ist?

Yup, die Powerfrau muss es leider zugeben und das Geheimnis lüften. Irgendwo in uns suchen wir instinktiv nach einem Mann, der uns das Essen auf den Tisch bringt und uns vor den großen Bären schützt. Und vor allem uns bei der Fortpflanzung helfen kann. 😊

Auch die meisten Männer fühlen sich zu Frauen mit einer Sanduhrfigur eher hingezogen und verbinden ein weites Becken und sinnliche Kurven mit Fruchtbarkeit.

Wenn wir uns also auf die Partnersuche einlassen, dann haben wir unbewusst im Hinterkopf, dass es jemand sein sollte, der bestimmte Voraussetzungen mit sich bringt.

Untersuchung nach fühlen sich Frauen zu symmetrischen und klaren Gesichtern eher hingezogen, als zu Gesichtern, bei denen nicht alles im perfekten Einklang ist.

Was noch interessant ist, dass Frauen an ihren fruchtbaren Tagen sich besonders zu markanten und starkwirkenden Männern hingezogen fühlen. Warum das wohl so ist? 😀

Die sexuelle Anziehung spielt eine große Rolle. Der erste Eindruck sollte schon mal positiv sein.

Ein weiteres wichtiges Kriterium, das sich auf die Anziehungskraft bezieht, und einen naturbezogenen Ursprung hat, sind die Hormone.

Sie betonen unsere Weiblichkeit oder Männlichkeit. Beispielsweise macht ein hoher Testosteronspiegel den Mann noch männlicher und gibt ihm die Züge eines richtigen Alpha-Mannes.

Ich kann ihn nicht sehen und auch nicht riechen! Hört sich zwar komisch an, spielt aber bei der Anziehung eine wichtige Rolle. Wortwörtlich können wir bestimmte Menschen anhand ihrer Pheromone besser riechen als andere.

Ein unangenehmer Geruch kann uns schon in der Kennenlernphase abturnen.

2. Soziale und kulturelle Kriterien

Die Weise, auf die wir aufwachsen, bestimmt unser Denkverhalten, ob wir es wollen oder nicht. Diese bezieht sich auf alle Aspekte in unserem Leben, so auch bei der Partnersuche/wahl.

Armut, Wohlstand, Krisengebiete, Luxusleben oder durchschnittliche Möglichkeiten – all das formt uns.

So unterscheiden sich beispielsweise die Erwartungen und die Idee davon, was anziehend ist, bei einer Frau, die in einem westlichen Staat lebt, in dem sie schon seit ihrer Jugend arbeiten kann und in eine starke und selbstständige Frau reifen kann, von denen einer Frau, die in Armut oder einem Krisengebiet aufwächst.

Der ersteren Frau nach ist ein dominantes männliches Erscheinungsbild nicht etwas, was für sie ein Muss ist.

Die zweite Frau wird höchstwahrscheinlich einen kompetenten, einfallsreichen, sogar finanziell gesicherten Mann eher in Betracht ziehen als einen anderen.

Wenn wir beim Punkt kulturelle Kriterien sind, muss ich dir sagen, dass Menschen gar nicht so tolerant und akzeptierend anderen gegenüber sind, wie wir es gern denken.

Untersuchungen haben ergeben, dass Menschen nur ungern Unterschiede, die sich auf Bildung und einen sozialen Hintergrund beziehen, auch überwinden wollen. Diese Punkte sind dann doch zu wichtig, um sich mit weniger zufriedenzugeben.

3. Psychologische Kriterien

All das, was uns in unserem Leben widerfährt, hinterlässt eine Spur auf uns, unserer Seele und unseren Gedanken. Durch verschiedene Erlebnisse, die uns in unserem Leben geschehen, formen wir unsere Persönlichkeit.

Manche von diesen Geschehnissen stärken uns und helfen uns, uns noch besser kennenzulernen, andere verletzen uns zutiefst und nehmen uns sehr viel Kraft und Zeit, um wieder aufrecht zu stehen.

Natürlich beeinflusst das auch unsere Partnersuche.

Schlechte Erfahrungen und toxische Beziehungen hinterlassen besonders eine Spur, die es uns schwermacht, wieder richtig loszulassen und Menschen zu vertrauen.

Haben wir uns beispielsweise schon zwei Mal an dem gleichen Typ Mann verbrannt, dann werden wir das nächste Mal versuchen, einen großen Bogen um diesen Typen zu machen.

Doch warum gibt es überhaupt die Anziehungskraft und was kann und soll sie bewirken? Möchtest du das wissen, musst du jetzt unbedingt weiterlesen!

Warum gibt es Anziehung?

Mann und Frau unterhalten sich bei einem Date

Menschen sind soziale Wesen. Menschen brauchen Menschen, ihre Nähe und ihre Liebe, um zu leben. Doch wo unsere Liebe hinfällt, können wir nicht bewusst entscheiden. Da kommt die Anziehung ins Spiel.

Wenn wir Single sind, halten wir mehr oder weniger immer bewusst oder unbewusst Ausschau nach unserem fehlenden Puzzleteil. Wir hoffen auf die große Liebe, die ein Leben lang hält.

Natürlich wollen wir das schönste Gefühl der Welt mit dem richtigen Partner teilen.

Dabei berühren manche Menschen unser Herz auf eine ganz besondere Art und Weise, andere Menschen jedoch nicht. Dabei spielt die Anziehungskraft eine große Rolle.

Wenn sie unser Wesen übernimmt und in dem einen magischen Moment einschlägt, dann sind wir ihr mehr oder weniger hilflos ausgeliefert.

Sie ist es, die uns ermöglicht, Seelenverwandte zu finden und für immer ins Herz zu schließen.

Natürlich stellen wir uns jetzt die Frage, wie wir wissen können, dass das, was wir fühlen, die Kraft der Anziehung ist? Dazu kommen wir jetzt!

Wann kann man Anziehung spüren?

Mann sieht Frau am Tisch neben ihm an

In erster Linie ist es der magische Moment, in welchem sie sich zum ersten Mal zu erkennen gibt. In diesem einen Moment bleibt die ganze Welt um euch herum stehen und eure Blicke lassen nicht voneinander ab.

Die Anziehungskraft, die wir zu einer bestimmten Person spüren, hinterlässt die eine oder andere Spur an uns, die es uns leicht macht, sie zu erkennen.

Dieser magische Moment bezeichnen viele auch als Liebe auf den ersten Blick. Doch diese muss es nicht immer sein.

Beispielsweise kann Amors Pfeil einer Freundschaft helfen, sich in die große Liebe zu entwickeln. Doch auch in ihr, gibt es den einen Moment, in welchem du in deinem albernen Kumpel mehr gesehen hast, als nur noch einen guten Freund. Und ab diesem Moment warst du bereit für mehr.

Wichtige Anzeichen für eine unbestreitbare Anziehungskraft sind:

1. Du denkst Tag und Nacht an deinen Schwarm.

2. Ihr tauscht pausenlos Nachrichten aus.

3. Du möchtest ihm so nah sein, wie es nur möglich ist.

4. In seiner Nähe wirst du manchmal schüchtern oder verlegen.

5. Ihr tauscht Komplimente aus.

6. Du wirst eifersüchtig, wenn andere Frauen in seiner Nähe sind.

7. Du möchtest, dass mehr aus euch wird und kannst das erste Date kaum erwarten.

8. Die sexuelle Spannung zwischen euch kann man regelrecht mit einem Messer schneiden.

9. Wenn ihr zusammen seid, vergeht die Zeit viel zu schnell.

10. Du freust dich auf jedes Treffen wie ein Kleinkind über Bonbons.

11. Du machst schon gemeinsame Pläne und planst eure Zukunft.

12. Wenn du an ihn denkst, pocht dein Herz anders.

Ist es ein Zufall, wenn man sich verliebt?

Mann berührt die Schulter der Frau

Sich zufällig in jemanden zu verlieben, ohne persönliche Erfahrungen, Hintergründe und Einflüsse in Betracht zu ziehen, ist eher unwahrscheinlich.

Um diese Frage zu beantworten, müssten wir zunächst wissen, ob die Anziehungskraft ein Zufall ist.

Wie zuvor gesagt, können wir uns nicht aussuchen, in wen und wann wir uns verlieben. Sogar Forscher können sich bis heute nicht wirklich festlegen, wie man in die Verliebtheitsphase kommt. Ist es das erste Mal, wenn wir den einen Menschen sehen, an den sich unser Herz für immer fesselt oder dann wenn sich nach einiger Zeit Gefühle entwickeln?

Wir alle haben eine bestimmte Idee davon, was für eine Beziehung wir uns wünschen und was für ein Partner in diese passen würde. Das sagt uns unser Verstand. Doch es ist nun mal so, dass wir mit dem Herzen lieben.

Unser Verstand, unsere Persönlichkeit, unser sozialer und kultureller Hintergrund, sowie alle Erlebnisse in unserem Leben sind das, was uns ausmacht. Anhand von ihnen haben wir bestimmte Einstellungen, Meinungen und Erwartungen. Alle Menschen haben einen eigenen Hintergrund und sind eine einzigartige Person.

Es wäre verrückt zu sagen, dass all das unsere Partnerwahl nicht beeinflusst. Auch, wenn wir uns dessen nicht bewusst sind.

Was ist der Unterschied zwischen Anziehungskraft und Zufall?

Paar sitzt auf der Couch

Auf der Suche nach dem Unterschied zwischen der Anziehungskraft und Zufall müssen wir mehrere Dinge in Betracht ziehen. Beides geschieht zwar überraschend und unerwartet, doch ihre Hintergründe unterscheiden sich.

Ein Zufall ist ein Geschehnis, das unabsichtlich und nicht voraussehbar ist. Wir können einen Zufall auch als mehrere Ereignisse deuten, die keinen kausalen Zusammenhang ergeben.

Die Anziehungskraft tritt zwar auch unerwartet und unbeabsichtigt auf, doch für sie bestehen drei Kriterien, aus denen sie hergeleitet werden kann.

Der wichtigste Unterschied liegt also in der Kausalität. Denn der Zufall ist nicht leicht zu erklären, während die Anziehungskraft auf bestimmte Elemente zurückzuführen ist.

Warum ist Anziehung so wichtig?

Paar geht auf einem Feld spazieren

Die Anziehung ist wichtig, weil sie uns mit anderen Menschen verbindet. Es muss nicht jedes Mal die wahre Liebe sein, manchmal zeigt uns die Anziehung auch eine wahre Freundschaft.

Sie verbindet uns mit Menschen, die für uns eine große Bedeutung im Leben bekommen könnten.

Kannst du dir eine Beziehung ohne Anziehung und Sexualität vorstellen? Eine Ehe ohne Liebe? Ein glückliches Verhältnis ohne den Partner, schön oder sexy zu finden?

Um mit jemandem auch wirklich glücklich zu sein, muss eine bestimmte Dosis Anziehungskraft auf allen Ebenen bestehen.

Darunter verstehen wir das Gefallen an Verstand, Sexualität, Humor und Aussehen, denn wenn einem der eigene Partner nicht wirklich als Person gefällt, hat das Ganze überhaupt einen Sinn? Anziehung ist der Grund, warum du von einer Person nicht loslassen kannst und möchtest.

Wie erkennt man, ob man verliebt ist?

Vier Hände um eine Tasse Kaffee mit Herzzeichnung gewickelt

Ach, die Schmetterlinge im Bauch tun dir so richtig gut, aber deine Abwesenheit und Verträumtheit gehen deiner Mutter und deiner besten Freundin jetzt schon langsam auf die Nerven! Und da sind sie schon, die ersten Zeichen, dass sich da jemand in dein Herz geschlichen hat.

Natürlich gibt es bestimmte Anzeichen dafür, dass du dein Herz deinem Schwarm in die Hände gelegt hast. Hier sind sie!

1. Du hast dauernd gute Laune und kannst dein Grinsen kaum noch verstecken.

2. Du kannst es kaum erwarten, ihm nahezukommen und würdest dich am liebsten in seine Arme werfen.

3. Du möchtest jedes Detail aus seinem Leben wissen. Seine Kindheit, Lieblingsfilm, schönste Reise, Ex-Freundinnen (keine gute Idee) und überhaupt alles, was mit ihm zu tun hat.

4. Wenn er da ist, bekommst du regelrecht weiche Knie.

5. Du träumst von ihm, von euch. In deinen Träumen seid ihr schon längst ein Paar und trennt euch für keine Sekunde.

6. Du genießt jeden Moment, den du mit ihm verbringst. Seine Nähe tut deinem Herzen richtig gut.

7. Jedes Mal, wenn du eine WhatsApp-Nachricht oder SMS von ihm bekommst, hast du deine Gesichtsmuskeln kaum unter Kontrolle. Dein Lächeln ist nicht mehr zu verstecken.

8. Es ist dir wichtig, dass er deiner Freundin gefällt, und dass er gut mit deinen Freunden auskommt.

9. Du möchtest ihn deiner Familie vorstellen und auch seine Familie und Freunde kennenlernen.

10. Du hast kein Interesse an anderen Männern und nur noch Augen für ihn.

Hier findest du weitere Anzeichen dafür, dass du verliebt bist!

Fazit: Die Anziehungskraft ist kein Zufall, denn sie ist auf bestimmte Hintergründe zurückzuführen. Wer uns anzieht, hängt mit genetischen/naturbedingten, sowie kulturellen, sozialen und psychologischen Hintergründen zusammen.

Alles, was von unserer Geburt an bis heute in unserem Leben vorgefallen ist, hat uns zu den Menschen gemacht, die wir heute sind.

Natürlich beeinflusst das auch unsere Partnersuche und damit auch Partnerwahl.

Klar, wir können Anziehung nicht lenken und erzwingen, doch wir beeinflussen sie unbewusst.

Natürlich beeinflussen all diese Kriterien unsere Partnerwahl, doch diesen einen magischen Moment, an dem alles um dich herum stehenbleibt und du vor lauter Herzpochen nichts hören kannst und dich in seinen Augen verlierst, kann nichts ersetzen und bis ins letzte Detail erklären. Dieses Gefühl ist nicht von dieser Welt.