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Ich trage 5 unsichtbare Narben in mir, die meine Fähigkeit zu lieben, tief geprägt haben

Ich trage 5 unsichtbare Narben in mir, die meine Fähigkeit zu lieben, tief geprägt haben

Weißt du, wie manche Menschen sagen, dass die Zeit alle Wunden heilt? Ich bin der lebende Beweis, dass dies nicht stimmt.

Nach jahrelanger emotionaler Vernachlässigung und einer unglaublich toxischen Beziehung, stehe ich heute da, mit Narben, die man nicht sehen kann.

Doch diese Narben fühle ich jeden Tag und trage sie in meinem Herzen, wo immer ich hingehe.

Diese unsichtbaren Narben haben nicht nur mein Leben geprägt, sondern auch meine Fähigkeit zu lieben.

Die tiefe Angst, nicht genug zu sein – meine Furcht vor Ablehnung

Nichts im Leben hat mich so geprägt, wie die toxische Beziehung, die ich überlebt habe, doch nie verarbeiten konnte.

Dieser Mann hat durch die Jahre mein Selbstwertgefühl zerstört. Wenn ich zerstört sage, dann meine ich das auch wirklich so.

Er hat mich erniedrigt, beleidigt, mein Herz auf den Boden geworfen und darauf herumgetrampelt.

Und ich weiß, was du jetzt denkst: Warum hast du ihn nicht verlassen?

Du musst verstehen, dass dieser Mann ein perfekter Manipulator war. All diese schlimmen Dinge hat er so subtil und perfekt versteckt, hinter einer passiv-aggressiven Maske.

In diesen Momenten habe ich nicht mal gemerkt, was er mit meinem Selbstbewusstsein und meiner mentalen Gesundheit macht. Ich war so blind vor Liebe.

Für diesen Mann war ich niemals genug. Egal, was ich tat oder sagte, egal wie sehr ich mich für diesen Mann veränderte – ich war nie genug.

Und gerade das bildete die Narbe, die ich heute in mir trage – die tiefe Angst, nie genug zu sein.

Heute lebe ich in jedem Moment meines Lebens in tiefer Angst, dass mich jeder Mensch ablehnen wird. Einfach so.

Ob es um Beziehungen oder Freundschaften geht – meine Selbstzweifel sind immer noch extrem präsent.

Ich bin an dem Punkt angekommen, in dem ich nur darauf warte, dass mich die Menschen um mich verlassen und nie wieder zurückkommen.

Ich kann mich in keine Beziehung einlassen, ohne dass ich schon ab dem ersten Moment an die Trennung denke.

Dies ist eine Belastung, mit der ich so lange zu kämpfen habe. Ich hoffe nur, dass ich eines Tages diese Narbe heilen kann und die Hoffnung in mich wiederfinden kann!

Ich erwarte nur Enttäuschungen – weil mein Herz daran gewöhnt ist

Eigentlich war ich mein ganzes Leben ein großer Optimist. Ich habe immer das Glas halb voll gesehen und immer nur das Beste vom Leben erwartet.

Doch dieser toxische Mann hat mich verändert – bis zum Kern meiner Persönlichkeit.

Jetzt bin ich eine Frau, die nur Enttäuschungen erwartet, und zwar in allen Lebenslagen. Jetzt bin ich eine Frau, die so sehr an Enttäuschungen gewohnt ist, dass ich völlig vergessen habe, wie sich Freude anfühlt.

Ich denke manchmal, dass ich mich an diese Negativität in meinem Leben so sehr gewohnt habe, dass ich vielleicht auch abhängig von ihr bin.

Ich bin immer und in jedem Moment auf der Suche, nach der Sache, die meine Erwartungen erfüllen wird. Die Erwartung, wieder mal enttäuscht zu werden.

Und wer sucht, der findet auch.

Wenn ich jetzt darüber nachdenke, ist mein Leben eigentlich sehr deprimierend. Denn jeder Funke von Glück ist schon längst, aus meiner Realität erloschen.

Ich hoffe, dass keine Frau auf der Welt diesen Tiefpunkt erleben muss. Ich hoffe, dass jede Frau, die eine toxische Beziehung überlebt hat, sie auch richtig verarbeitet und ihr Leben in vollen Zügen wieder genießt.

Nicht wie ich … 

Ich bin immer die Letzte – selbst in meinem eigenen Leben

Wenn man emotional vernachlässigt wird, ist man es nicht gewohnt, dass seine Bedürfnisse gehört, geschweige denn erfüllt werden.

Das war die Situation, in der ich so viel Energie und Lebenszeit verloren habe. 

Und leider habe ich mich damit angefreundet, dass ich nie an der ersten Stelle stehe – nicht mal in meinem eigenen Leben. Nicht mal ich selbst, setze mich auf die Prioritäten-Liste.

Und ich denke mir: Warum sollte das irgendjemand anderes tun?

Ich habe durch die emotionale Manipulation den Bezug zur Realität sowie meine Stärke und Selbstliebe verloren.

Diese Narbe ist so tief, dass ich manchmal denke, dass ich nie den richtigen Weg finden werde.

Ich denke manchmal, dass ich immer andere über mein eigenes Wohlbefinden stellen werde und dass ich alles dafür tun werde, die Erwartungen anderer zu erfüllen.

Und das alles, damit ich nur einen Hauch von Zuneigung bekomme …

Die schmerzhafte Überzeugung, dass ich keine Liebe verdiene

Die kleine boshafte Stimme in meinem Kopf sagte mir immer wieder: Du bist nicht liebenswert. Ob es wirklich meine innere Stimme war, oder das Trauma der letzten Beziehung, kann ich nicht so direkt sagen.

Doch ich bin mir sicher, dass dies die mächtigste Narbe ist, die ich in mir trage.

Diese toxische Überzeugung hat mir so viele Möglichkeiten geraubt. Sie hat mir die Fähigkeit zu lieben geraubt.

Ich konnte keine Nähe zulassen, denn ich sah in einer neuen Beziehung keinen Sinn.

Warum sollte ich mich in etwas Neues stürzen, nur damit ich wieder mal verletzt werde?

Das nennt man Selbstsabotage vom Feinsten, und das Schlimmste daran ist, dass mir niemand mit diesem Problem helfen kann.

Kein Mensch auf dieser Welt kann diese Narbe heilen – außer mir.

Und der Kampf mit mir selbst ist das schwierigste, was mich erwartet. Da bin ich mir sicher!

Misstrauen – die unsichtbare Wand, die zwischen mir und anderen steht

Es ist wie ein leises Flüstern, das mir immer wieder sagt, dass ich anderen Menschen nicht vertrauen darf.

Es sagt mir, dass andere Menschen mir genau dasselbe antun werden, wie mein toxischer Ex-Partner.

Gerade diese Narbe hat eine unsichtbare Mauer gebaut, die zwischen mir und jedem anderen Menschen steht, der versucht mir nahezukommen.

Ich habe mir eingeredet, dass es meine Rüstung ist, die mich vor allem Bösen auf der Welt schützen wird.

Und was ist das Resultat?

Einsamkeit.

Das ständige Misstrauen hält mich davon ab, echte Verbindungen zu spüren und mich vor all den guten Menschen zu verstecken.

Weil es sicherer ist – weil ich einen weiteren Schmerz nicht überleben würde.

Doch ich habe entschieden zu kämpfen!

All diese Narben haben mich so sehr geprägt, dass ich fast die Liebe aufgegeben habe. Es ist so schwer, in einer Isolation zu leben, die von einem anderen Menschen verursacht wurde.

Doch obwohl ich kaum noch Kraft habe – will ich kämpfen!

Ich will mein Leben zurückhaben und mein Lächeln wiedergewinnen. Ich will wieder lieben und ich will mein Leben ohne Ängste führen.

Ich will wieder glücklich sein und ich will wieder Menschen vertrauen.

Ich muss es schaffen! Ich muss einfach die Hoffnung in mir wiederfinden und den Funken in meiner Seele entfachen!

Das Leben ist nur dann lebenswert, wenn man liebt!

Ich weiß genau, dass es viel Zeit erfordern wird, diese Narben zu heilen. Doch zum ersten Mal seit langer Zeit bin ich optimistisch, dass ich es schaffen werde.

Und wenn ich aus diesem Kampf als Siegerin herausgehen kann, dann kannst du es auch.

Was auch immer du im Leben durchgemacht hast und so schwer es auch ist – du kannst es schaffen!

An mich und an alle Frauen da draußen, die dasselbe erleben – ich glaube an uns!