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Hältst du dich an Männern fest wie Tarzan an Lianen? Zeit für eine Realitätspause!

Hältst du dich an Männern fest wie Tarzan an Lianen? Zeit für eine Realitätspause!

Es ist die bekannteste Szene aus dem Tarzan-Film – aber auch aus dem Zeichentrickfilm –, in der Tarzan von einer Liane zur nächsten schwingt.

Bevor er die eine Liane loslässt, hält er schon Ausschau nach der nächsten, an der er sich festhalten kann. 

Doch was hat das mit dir und Männern zu tun?

Das Tarzan-Syndrom ist ein Begriff aus der Psychologie und beschreibt Menschen, die von einer Beziehung direkt in die nächste springen. Sie können es nicht ertragen, allein zu sein.

Frauen in diesem Muster halten an Männern fest, so wie Tarzan an seinen Lianen. Findest du dich in diesen Worten wieder?

Hast du auch schon mal von deinen Freunden gehört: „Bleib doch kurz Single!“, „Genieß mal deine Freiheit!“, oder „Mach erstmal eine Pause, bevor du dich in etwas Neues stürzt!“?

Falls ja, dann möchte ich dir heute zeigen, warum du dich so verhältst – und was du dagegen tun kannst!

1. Du hast Angst, alleine zu sein

Klingt hart, aber viele Menschen bleiben lieber in einer mittelmäßigen oder sogar toxischen Beziehung, als sich dem Single-Dasein zu stellen. Lieber irgendwen als niemanden, oder?

Oft liegt das daran, dass Alleinsein fälschlicherweise mit Einsamkeit gleichgesetzt wird. 

Und dann kommt noch der gesellschaftliche Druck dazu – ständig wird uns eingetrichtert, dass man erst komplett ist, wenn man in einer Beziehung steckt.

Aber mal ehrlich: Ist es nicht viel schlimmer, mit dem Falschen festzustecken, als alleine sein eigenes Ding zu machen? 

Anstatt panisch nach einer Beziehung zu greifen, nutze die Zeit für dich selbst. 

Lerne dich besser kennen, entdecke, was dich wirklich glücklich macht – und du wirst merken, dass das Alleinsein gar nicht so schlimm ist, sondern sogar richtig guttun kann!

2. Du hast ein geringes Selbstvertrauen

Wenn du deinen eigenen Wert nicht erkennst, suchst du ihn oft bei anderen – und genau das kann dich in das Tarzan-Syndrom rutschen lassen. 

Statt dich selbst zu stärken, klammerst du dich an Beziehungen, weil du dich nur mit einem Partner vollständig fühlst.

Aber hier ist die bittere Wahrheit: Eine Beziehung kann dein Selbstwertgefühl nicht dauerhaft aufbauen. 

Im Gegenteil – wenn du von Beziehung zu Beziehung springst, wird jede Trennung nur noch mehr an deinem Selbstbewusstsein nagen. 

Je mehr du dich in andere verlierst, desto weniger weißt du, wer du eigentlich bist.

Die Lösung? Hör auf, Bestätigung von außen zu suchen. 

Bau dein Selbstvertrauen aus eigener Kraft auf, indem du lernst, dich selbst zu lieben. Finde heraus, was dich wirklich glücklich macht – unabhängig von einem Partner. 

Sei allein, ohne dich einsam zu fühlen, und entdecke, wie befreiend es sein kann, für dein eigenes Glück verantwortlich zu sein. 

Du brauchst keinen Partner, um wertvoll zu sein – du bist es bereits!

3. Du leidest an Bindungsunfähigkeit

Manche Menschen springen nicht von einer Beziehung zur nächsten, weil sie unbedingt eine brauchen – sondern weil sie keine richtige wollen. 

Bindungsangst kann ein großer Faktor hinter dem Tarzan-Syndrom sein.

Wenn du Schwierigkeiten hast, Nähe zuzulassen, suchst du dir oft Beziehungen, die von vornherein keine Zukunft haben. 

So hältst du emotionale Distanz, ohne ganz allein zu sein. Du genießt die Anfangsphase voller Aufregung, aber sobald es ernster wird, verlierst du das Interesse oder fühlst dich eingeengt.

Das Problem? Du verhinderst unbewusst, dass du eine echte, tiefe Verbindung eingehst. 

Statt dich immer wieder auf bedeutungslose Beziehungen einzulassen, frage dich: Wovor hast du wirklich Angst? 

Wahre Nähe erfordert Mut – aber wenn du dich ihr stellst, kann sie unglaublich schön sein.

Vielleicht ist es an der Zeit, nicht die nächste „Liane“ zu suchen, sondern zu lernen, auf eigenen Beinen zu stehen. 

Nur so kannst du irgendwann eine Beziehung führen, die dich nicht flüchten lässt, sondern in der du dich wirklich angekommen fühlst.

4. Du bekommst Torschlusspanik

Das Gefühl, dass die Zeit davonläuft, kann Menschen dazu bringen, sich in Beziehungen zu stürzen, die nicht wirklich das sind, was sie sich wünschen. 

Besonders wenn der Wunsch nach Familie oder Sicherheit drängender wird, scheint es einfacher, sich „irgendwo einzufügen“, statt geduldig auf das Richtige zu warten. 

Torschlusspanik kann das Liebesleben sehr beeinträchtigen.

Eine Beziehung aus Angst einzugehen, führt oft nicht zum Glück, sondern zu Enttäuschung. 

Statt den passenden Partner zu finden, hält man sich an irgendjemanden fest – nur um später festzustellen, dass es nicht das ist, was man wirklich wollte.

Die Wahrheit ist: Es ist nie zu spät. 

Liebe hat kein Ablaufdatum, und der richtige Mensch wird nicht an dir vorbeiziehen, nur weil du dir Zeit nimmst. 

Anstatt aus Panik zu handeln, versuche, dir selbst zu vertrauen. 

Je mehr du weißt, was du wirklich willst, desto wahrscheinlicher ist es, dass du jemanden findest, der genau das mit dir aufbauen möchte.

5. Es liegt an den Hormonen 

Nach einer Trennung fühlen wir uns oft verloren, als ob ein Teil von uns fehlt. 

Das liegt nicht nur an der emotionalen Verbindung, sondern auch an den chemischen Prozessen in unserem Gehirn. 

Wenn wir verliebt sind, fluten Glückshormone wie Dopamin und Serotonin unseren Körper – ähnlich wie eine Droge, die uns euphorisch macht.

Bricht diese Quelle abrupt weg, geraten wir in eine Art Entzugsmodus. 

Wir sehnen uns nach Nähe, nach Bestätigung, nach etwas, das diese Lücke schnell wieder füllt. 

Deshalb greifen viele unbewusst auf eine Rebound-Beziehung zurück – nicht unbedingt, weil sie wirklich verliebt sind, sondern weil sie sich nach dem Gefühl von Geborgenheit und Stabilität sehnen.

Doch hier ist der Haken: Ein Lückenbüßer kann kein echtes Glück ersetzen. 

Die Lösung liegt nicht darin, jemanden zu finden, der uns von unserem Schmerz ablenkt, sondern darin, die eigenen Emotionen zu verarbeiten. 

Statt die Leere mit einer schnellen neuen Liebe zu füllen, hilft es, sich selbst Raum zu geben und zu verstehen, dass wahres Glück in uns selbst beginnt.