Oft frage ich mich, warum ich eigentlich immer wieder die Augen verschlossen habe. Ich wollte nicht wahrhaben, dass du wirklich das bist, was du mir auch zeigst.
Lange Zeit habe ich mir die Dinge schöngeredet und immer wieder nach neuen Ausreden für dich gesucht.
„Er hat es nicht so gemeint!“
„Es war nur einmal und kommt nie wieder vor!“
Alles, was du mir gesagt hast, habe ich jedes Mal glauben wollen.
Alles – ich hätte auch wirklich alles für dich getan. Für uns, für unsere Beziehung. Bis dieser eine Tag kam.
Und diesen Tag werde ich dir nie verzeihen.
Deine Lügen kannst du für dich behalten
„Schatz, ich war nur länger arbeiten!“
„Mein Liebstes, wir gehen nach der Arbeit kurz was trinken!“
„Ach, ich habe einfach bei Max gecrasht?“
Wie – aber wirklich, wie?? Wie konnte ich nur so dumm sein? War ich wirklich so blind?
Ich wollte dir glauben. Ich wollte es niemals wahrhaben, dass du uns vernichten würdest.
Deine Lügen waren nicht nur Geschichten, die du mir erzählt hast. Es ging hier um so viel mehr.
Du hast nicht nur darüber gelogen, wo du bist und was du machst.
Jedes Mal, als du mir gesagt hast, dass du mich liebst – Lüge.
Jedes Mal, als du beteuert hast, dass ich die Einzige für dich bin – Lüge!
Lüge, Lüge, Lüge – eine nach der anderen!
Wie oft habe ich mit dir darüber gesprochen? Wie oft habe ich dich nur angefleht, mir zu sagen, wenn etwas nicht stimmt?
Ich wusste tief in mir drin, dass etwas nicht stimmt. „Du bildest dir Dinge nur ein, du machst Probleme, wo es keine gibt. Du hast Vertrauensprobleme.“ – das waren deine Worte.
Ich bin nicht verrückt, auch wenn du mir das einreden möchtest. Ich bilde mir nichts ein, und das weißt du auch ganz genau.
Heute brauche ich deine Lügen nicht mehr.
Auch wenn du mir weiterhin einreden möchtest, dass ich einen großen Fehler mache und es bereuen werde, dich zu verlassen.
Ach bitte, bring mich nicht zum Lachen. Deine lächerlichen Lügen kannst du jetzt für dich behalten.
Mein Vertrauen hast du schon lange verloren
Erinnerst du dich noch an meinen letzten Geburtstag? Du bist zu spät zu meiner Party gekommen, warst irgendwie komisch drauf, obwohl du dein Bestes getan hast, so zu tun, als wäre nichts gewesen.
Erinnerst du dich, als du in der Küche standest und ins Smartphone geflüstert hast? Erinnerst du dich, wie du mich angelogen hast, dass dein Kumpel Beziehungsprobleme hat und du ihm dabei hilfst?
In dieser Nacht habe ich dich beobachtet und endlich das gesehen, was ich all die Monate nicht sehen wollte.
Plötzlich warst du nicht mehr der Mann, in den ich mich einst so sehr verliebt habe. Du warst anders.
Du hast nicht mehr mir gehört. Ja, dein Körper war da, deine Küsse, deine Versprechen und deine süßesten Worte – aber dein Herz war schon lange woanders.
Mein Vertrauen hast du an diesem Abend für immer verloren.
Dein Flüstern war für mich wie ein Stich in mein Herz.
Es war der Moment, in dem ich zum ersten Mal sah und zugab, dass wir zwei nicht mehr alleine in unserer Beziehung sind.
Sie war da. Sie. Und sie war da, um zu bleiben.
Es ist Zeit, ehrlich zu sein
Was ich auch heute wirklich an dir bewundere, ist, wie sehr du an deinen Vorstellungen festhältst und dich nicht vom Weg abbringen lässt.
Auch jetzt, wenn ich dir offen sage, dass ich weiß, was du hinter meinem Rücken treibst und dich verlasse, hältst du weiterhin an deiner Geschichte fest.
Dafür muss man dir wirklich applaudieren. Es muss doch bestimmt toll sein, wenn man derart von sich und seiner eigenen Überzeugungskunst überzeugt ist.
Und nein, mein Lieber, all das Gaslighting und all deine kranken Manipulationsspielchen!
Dir sind die Ideen wirklich niemals ausgegangen!
Jetzt aber musst du es sein lassen.
Sei doch einfach ehrlich zu dir selbst, sei ehrlich zu mir. Habe ich das nicht zumindest nach all dieser Zeit verdient?
Habe ich es nicht verdient, einen kleinen Krümel Respekt von dir zu bekommen?
Du weißt ganz genau, dass ich es ehrlich meinte, als ich dir meine ewige Liebe versprach.
Ich habe dir gesagt, dass ich dich für immer an meiner Seite haben möchte – und genau das hast du schamlos ausgenutzt.
In meinen Augen bist du nicht mehr der Mann, der du einst warst. In meinen Augen warst du ein ehrenhafter, ehrlicher und liebevoller Mensch.
Du warst jemand, dem ich meine größten Unsicherheiten und schlimmsten Ängste anvertrauen konnte. In dir sah ich immer einen sicheren Hafen.
Und genau das hast du gegen mich ausgenutzt.
Sei doch einfach ehrlich und steh zu dem Mist, den du gebaut hast!
Was hast du jetzt noch zu verlieren?
Ich will dich nicht, denn ich verdiene so viel mehr
Mach dir keine Sorgen, ich werde deinem neuen Glück nicht mehr im Weg stehen.
Du hast jetzt all die Freiheit der Welt, denn beides kannst du nicht haben.
Ich werde nicht auf dich warten, während du dich mit einer anderen vergnügst. Ich werde nicht die Stunden zählen, bis du nach Hause kommst und mir deine Lügen auftischst.
Ich habe dein Spiel durchschaut. Und ich will kein Teil mehr davon sein.
Du wolltest etwas anderes? Na dann, geh doch!
Was hast du denn gedacht? Dass ich für immer dein Opfer sein werde? Dass ich alles mit mir machen lasse? Dass du mich für immer im Dunkeln halten kannst?
Oh nein, mein Liebster. Ich habe lange daran geglaubt, dass wir zusammengehören – aber du hast mich zum Glück vom Gegenteil überzeugt.
Dank dir habe ich die Wahrheit erkannt, und die ist so einfach: Ich verdiene jemanden, der so viel besser ist als du.
Ja, du hast richtig gelesen!
Ich verdiene jemanden, der wirklich mit mir sein möchte. Ich verdiene einen Mann, der mich zu schätzen weiß, der mir die Wahrheit sagt – auch wenn sie mir vielleicht wehtun wird.
Und genau das möchte ich.
Ich möchte eine Beziehung, die mir Kraft und Stärke gibt und nicht eine, die das Leben aus mir saugt.
Mein Vertrauen hast du schon lange verloren – und jetzt gehe ich.
Wir zwei haben uns nichts mehr zu sagen, deine Taten haben Bände gesprochen.
Lebewohl!