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Nobody’s perfect: Welche Beziehungsfehler du vergeben solltest

Nobody’s perfect: Welche Beziehungsfehler du vergeben solltest

Keiner ist perfekt – ich nicht, du nicht und, ehrlich gesagt, er auch nicht!

Jeder von uns macht Fehler, hat Macken und tritt gelegentlich in das eine oder andere Fettnäpfchen. Wichtig ist jedoch, dass wir dort nicht stecken bleiben, sondern uns verbessern wollen.

Das alles gilt nicht nur im alltäglichen Leben, sondern auch dort, wo wir am empfindlichsten sind – in der Liebe.

Zwei unperfekte Menschen können daher auch keine perfekte Beziehung ergeben. Auch wenn es wehtut, müssen wir der Wahrheit ins Gesicht blicken und eingestehen, dass es die perfekte Liebe nicht gibt.

Doch es gibt Hoffnung! Nicht jeder Fehler in einer Beziehung ist ein irreparabler Schaden, der alles zerstört.

Es gibt tatsächlich Fehler, die man in einer Beziehung verzeihen kann – vorausgesetzt, dass beide Partner bereit sind, aus ihnen zu lernen.

Welche das sind, zeige ich dir jetzt:

1. Kommunikationsfehler und Missverständnisse

Und ja, da sehe ich mich selbst schon.

Ich muss leider zugeben, dass ich, wenn ich unter viel Stress stehe, PMS habe oder müde bin, manchmal ein wenig schnippisch auf die Fragen meines Partners geantwortet habe.

Aber hey, ich weiß, dass es nicht okay war, und ich habe es geändert.

Und genau darauf sollte bei euch auch der Fokus liegen.

Jeder sagt mal etwas, das falsch ankommt oder nicht so gemeint war. Manchmal sind wir aber auch abgelenkt, schlecht gelaunt oder hören einfach nicht richtig zu.

All das führt zu Missverständnissen und Fehlern in der Kommunikation. Solange die Absicht nicht verletzend war und dein Partner bereit ist, sich zu verbessern, ist das verzeihbar.

Redet darüber und versucht, unnötige Spannungen und Konflikte aus dem Weg zu räumen! 

Denn oft sind es gerade die kleinen Dinge, die zu großen Problemen führen – wenn man sie nicht klärt.

Gegenseitiges Zuhören und Verständnis helfen dabei, eure Kommunikation auf ein neues Level zu bringen.

2. Vergesslichkeit bei kleinen Dingen

Er hat euer Date verschwitzt oder deinen Lieblingskaffee falsch geholt? Niemand ist perfekt, und im hektischen Alltag kann das mal passieren.

Wir können nicht immer zu 100 % konzentriert sein und an alles Mögliche denken. Manchmal kommen dann leider bestimmte Dinge zu kurz, werden vergessen oder einfach liegen gelassen.

Doch an uns liegt es, ob wir es unserem Partner übelnehmen oder ihm die Chance geben, es beim nächsten Mal besser zu machen.

Wenn du merkst, dass dein Partner wirklich einfach nur überlastet, überrumpelt oder schlicht vergesslich war, dann solltest du es ihm auch verzeihen können.

Es tut ihm leid, es war nicht sein Ziel, dich sitzen zu lassen oder abzuwimmeln. Solche Dinge geschehen nun mal, und man sollte auch Verständnis für den Partner zeigen.

Das Wichtigste ist, dass er dir zeigt, dass du ihm wichtig bist – und kleine Fehler nicht aus Desinteresse passieren.

Wenn es sich allerdings häuft und du das Gefühl hast, dass er dich nicht wertschätzt, dann solltest du das Gespräch suchen.

3. Unterschiedliche Bedürfnisse nach Freiraum

Wollen wir mal nicht so tun – wir kennen doch alle dieses Gefühl, wenn man frisch in einer Beziehung ist und am liebsten jede freie Sekunde des Tages mit dem Partner verbringen möchte.

Auf Dauer wird das jedoch nicht funktionieren.

Du musst dir bewusst werden, dass wir alle unterschiedliche Bedürfnisse nach Nähe und Distanz haben. Und wenn sein Bedürfnis nach Freiraum größer ist als deins, dann ist das nichts Schlimmes.

In deinen Augen mag es sich vielleicht wie eine Abweisung anfühlen oder wie ein Beziehungsfehler wirken, aber in Wirklichkeit ist es einfach eine gesunde Grenze. 

Und daher nicht nur verzeihbar, sondern sogar wichtig.

Statt beleidigt zu sein, solltest du lieber offen mit ihm kommunizieren.

So werdet ihr gemeinsam einen Kompromiss finden, und du wirst die Sicherheit bekommen, die du brauchst.

Jeder Mensch braucht Zeit für sich – und das bedeutet nicht, dass er dich weniger liebt.

Er blockt nicht ab, er braucht nur etwas Luft zum Atmen. Und das sollte verzeihbar sein – denn eine Beziehung ohne Freiraum kann nicht wachsen.

4. Fehler aus Unsicherheit oder Eifersucht

Wir alle wollen in einer Beziehung dasselbe – geliebt werden, ohne verletzt zu werden. Und genau an diesem Punkt entstehen auch die meisten Unsicherheiten in uns.

Wie sie zum Vorschein kommen, hängt jedoch immer von der Person ab. Sei es ein Drang nach Kontrolle, Eifersucht, Angst oder übertriebene Empfindlichkeit – sie haben alle dasselbe Ziel: uns zu schützen.

Geraten sie jedoch außer Kontrolle, können sie zu vielen Fehlern, aber auch zu Problemen in einer Beziehung führen.

Hier ist es wichtig, rechtzeitig den Unterschied zwischen toxischem Verhalten und kleinen Fehlern zu erkennen.

Ein Partner, der dich jederzeit kontrollieren möchte und wissen muss, wo du bist – ist toxisch. 

Einer, der ab und zu nur checkt, ob du nach einem wilden Mädelsabend gut nach Hause gekommen bist (auch wenn es dich nervt), macht sich einfach nur Sorgen.

Doch das sind die Fehler, die man mit dem Partner besprechen und im Idealfall auch verzeihen sollte.

Denn manchmal verbirgt sich hinter Eifersucht nur eine tiefe Verlustangst – und wenn dein Partner bereit ist, daran zu arbeiten, verdient er eine zweite Chance.

5. Unbedachte Worte im Streit

Ups! Und da ist es – plötzlich steht es im Raum.

Ein unschönes Wort, eine unüberlegte Bemerkung oder ein zynischer Kommentar!

Es sind unbedachte Worte im Streit – ein Fehler, den man aber verzeihen kann.

Manche Dinge solltest du natürlich niemals dulden. Wiederholte Beleidigungen, Demütigungen oder verbale Angriffe sind immer ein No-Go.

Wichtig ist, dass dein Partner Verantwortung übernimmt, sich entschuldigt und sich bemüht, solche Situationen in Zukunft zu vermeiden.

Nur unter diesen Umständen kannst du ein unbedachtes Wort im Eifer des Gefechts verzeihen.

Jeder macht mal Fehler, aber wer sich aufrichtig entschuldigt und daraus lernt, verdient eine zweite Chance.

Wenn du spürst, dass er wirklich bereut, was er gesagt hat, dann lass es nicht zwischen euch stehen.

6. Phasen der emotionalen Distanz

Manchmal ist einer von euch mit Arbeit, Familie oder persönlichen Problemen überfordert und emotional nicht so präsent.

Wenn es keine langfristige Vernachlässigung ist und die Basis eurer Beziehung stark bleibt, kann man solche Phasen überstehen.

Klar, es ist ein fehlerhaftes Verhalten, den eigenen Partner zu vernachlässigen, doch manchmal braucht man einfach etwas Abstand.

Das bedeutet nicht, dass er dich nicht mehr liebt oder dich nicht in seinem Leben haben möchte.

Er braucht in dieser Zeit nur mehr Raum, um seine Gedanken zu ordnen und den Kopf freizubekommen.

Solange ihr darüber reden könnt und die Distanz nicht zur Gewohnheit wird, ist das ein Beziehungsfehler, den man verzeihen kann.
Denn wahre Liebe zeigt sich nicht nur in den perfekten Momenten, sondern auch darin, dass man einander Raum gibt, wenn es nötig ist.