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Emotionale Entfremdung: Wenn die Liebe verblasst

Emotionale Entfremdung: Wenn die Liebe verblasst

Jede Beziehung erlebt ihre Höhen und Tiefen. Das gehört zum Leben dazu. Wahre Liebe und Beständigkeit unserer Beziehung zeigen wir, wenn wir auch in Krisen und schlechten Zeiten füreinander Verständnis und Liebe aufweisen.

Wenn man längere Zeit in einer Beziehung ist, ist es nicht immer leicht, den gleichen Zauber wie am Anfang beizubehalten. Wir hören mit der Zeit unbewusst auf, uns so viel Mühe wie am Beginn der Beziehung zu geben.

Das kann Folgen haben, die auch jahrelange Beziehungen zerstören können. Eine dieser Folgen ist die emotionale Entfremdung.

Wenn du mehr über ihre Bedeutung und Symptome erfahren willst, solltest du unseren Artikel weiterlesen!

Was bedeutet emotionale Entfremdung?

Gegenseitiges Verständnis, Kommunikation und die gemeinsam verbrachte Zeit werden immer seltener, bis sie irgendwann völlig verschwunden sind. Diese Erscheinung nennt man emotionale Entfremdung.

Man fühlt sich vom anderen nicht verstanden und allein. Man kann auch bei Freundschaften oder Familienverhältnissen über dieses Phänomen sprechen. Doch meistens spricht man darüber im Kontext einer Beziehung.

Denn das schwierigste Gefühl ist es, sich alleine und nicht verstanden zu fühlen, obwohl man sich in einer Beziehung befindet.

Emotionale Entfremdung in Beziehung

Zu Beginn der Beziehung hast du dich so glücklich gefühlt, als ob dir die Welt zu Füßen liegen würde. Du hast jede gemeinsame Minute mit deinem Partner genossen und dich völlig eurer Beziehung hingegeben.

Er hat das Gleiche gemacht. Jeden Tag hat er dich auf eine andere Art und Weise überrascht. Mit der Zeit ist aber etwas passiert. Alles ist zugleich gleich und anders.

Und wie die Zeit vergeht, werden eure Gespräche kürzer und bedeutungslos, ihr vergesst eure gemeinsame Sprache, ihr fühlt euch nicht mehr verstanden, sogar eure Intimität wird immer seltener. Man stellt sich nun die Frage, wie und wann es dazu kam.

Es dauert in den meisten Fällen länger, bis man bemerkt, dass etwas nicht stimmt. Wenn ihr immer öfter Kommunikationsprobleme habt und es immer weniger Verständnis in eurer Beziehung gibt, heißt das schon, dass sich emotionale Barrieren aufbauen.

Damit du diese Erscheinung besser verstehst, werde ich erklären, wie emotionale Entfremdung in der Partnerschaft und Ehe entsteht und welche Symptome für sie charakteristisch sind. Wenn man sie besser erkennt, können Beziehungskrisen rechtzeitig verhindert werden.

Emotionale Entfremdung: Symptome

Es ist natürlich, dass sich einige Dinge verändern, wenn man monatelang oder jahrelang in einer Beziehung ist. Wir lernen unseren Partner besser kennen, erfahren Neues über ihn und seine Vorlieben.

Wir beginnen aber auch, alles in unserer Beziehung für selbstverständlich zu halten und vergessen, unserem Partner Aufmerksamkeit zu schenken, die wir von ihm aber erwarten. Warum sollten wir das tun?

Wir halten es für selbstverständlich, dass wir unseren Partner lieben, wenn wir so lange zusammen sind. Auch er sollte das wissen, oder?

Das ist eine falsche Denkweise, die eure Beziehung ins Verderben stürzen kann. Selbstverständlichkeit wird zu einem Desinteresse, das sich auf jegliche Aspekte eurer Beziehung ausbreitet.

Wenn unsere Bedürfnisse in unserer derzeitigen Beziehung nicht erfüllt werden, entwickeln wir quasi Ersatzgefühle. Damit füllen wir die innere Leere, die die emotionale Auseinanderentwicklung hinterlässt.

Diese Ersatzgefühle werden oft zu negativen Gefühlen, weil wir uns verletzt und von unserem Partner emotional unverstanden fühlen. Die Ersatzgefühle, die wir entwickeln, dienen als Schutzmechanismus, der die ganze Sache eigentlich noch verschlimmert.

So etwas tötet die Liebe schleichend. Kann man aber, bevor das passiert, diese Gefühle an einigen Symptomen und Stufen erkennen und das Schlimmste bzw. die Trennung vermeiden?

1. Streit und Ärger

Der erste Schritt, der in die Tiefen der emotionalen Entfremdung führt, ist mit dem ständigen Streiten der beiden Partner verbunden.

Wenn wir spüren, dass wir verletzt sind, sind wir unbewusst auf der Suche nach noch mehr Ärger. Das Verlangen nach Streit ist eigentlich ein Abwehrmechanismus sowie ein Verdrängen und Verleugnen der eigenen Gefühle. Dies gibt uns wenigstens Kontrolle über irgendetwas.

Partner versuchen durch Streit, ihre Macht und Kontrolle über etwas unter Beweis zu stellen, aber am Ende sind sie noch mehr verletzt oder verletzen die Person, an der ihnen eigentlich etwas liegt.

Bevor die emotionale Entfremdung ihr volles Ausmaß zeigt, werden diese Streitigkeiten als etwas Normales und nicht als Anzeichen einer Beziehungskrise identifiziert. Es ist normal, dass sich Menschen in Beziehungen ab und zu bezüglich einiger Dinge nicht verstehen und es zu einem Streit kommt.

Wenn man aber jede Bemerkung seiner Partnerin als Nörgelei oder jeden Kommentar seines Partners als Vorwurf empfindet, dann stimmt etwas nicht.

Du weißt, dass du noch immer mit ihm glücklich sein kannst, aber spürst, wie sich alles außerhalb deiner Macht befindet. Du beginnst damit, deine eigenen Gefühle, aber auch seine, falsch zu verstehen, was zum Streit führt.

Mit jedem neuen Streit häufen sich neue Beziehungsprobleme an, weshalb du dich so fühlst, als würdest du in dieser Beziehung keine Luft mehr bekommen. Alles fällt dir zur Last.

Du fühlst dich hilflos und diese Hilflosigkeit versuchst du mit Wut und Streit zu unterdrücken. Es kommt zu einer Beziehungskrise.

Wenn er dich wütend und unzufrieden sieht, erhoffst du dir, dass er etwas unternimmt. Dabei weißt du nicht, dass er sich wie du fühlt und dasselbe von dir erhofft.

Im Streit fallen viele Worte und Geständnisse und ihr offenbart euch so viel, aber trotzdem redet ihr aneinander vorbei.

Nicht nur, dass er dich nicht versteht, du fühlst dich auch von anderen Menschen aus deiner Umgebung missverstanden und in der zweiten Stufe der emotionalen Entfremdung hat dich die Trauer schon ergriffen, bevor du dir dessen bewusst warst.

2. Traurigkeit bahnt sich an

In der zweiten Stufe der emotionalen Entfremdung sehen wir, dass uns Ärger und Wut nicht weiter bringen. Dieses Gefühl der Kontrolle verschwindet komplett. Unbewusst hoffen wir, dass wir mit Trauer mehr erreichen können als mit Streit.

Du fühlst einen tiefen seelischen Schmerz und glaubst, dass ihn keiner versteht. Deshalb suchst du auch nicht bei anderen Menschen nach Hilfe. Auch nicht bei deinem Partner, denn er hat in der Streitphase bewiesen, dass er kein Verständnis hat.

Die Erkenntnisse, zu denen du glaubst, dass du gekommen bist, verstärken dein Gefühl der Traurigkeit.

Negative Gedanken bahnen sich an und du beginnst zu glauben, dass die harmonische Paarbeziehung, die ihr hattet, nie wieder dieselbe sein wird.

Mit den Äußerungen Sieh nur, wie schlecht es mir geht! oder Ich bin zerstört! versuchst du doch noch einen Hoffnungsschimmer zu finden, an dem du festhalten kannst. Er reagiert aber auch nicht auf deinen Schmerz.

Er reagiert auf nichts, weshalb du dich dazu entschließt, ebenso nicht zu reagieren. So werden die Beziehungsprobleme immer größer. Die dritte Phase kommt dann noch schneller als die zweite.

3. Resignation – dir wird alles egal

Unsere Hilfeschreie bekommen keine Antwort. Trauer, Ärger, Streit … das alles hat uns erschöpft und wir ziehen uns von unserem Partner immer mehr zurück. Wir haben keine Erwartungen mehr an andere, aber auch nicht an uns selbst.

Deshalb droht diese Ebene der Entwicklung auch eine Entfremdung von uns selbst zu werden.

Wertschätzung, das Gefühl der Geborgenheit und die Liebe scheinen sich in Luft aufgelöst zu haben. Doch das Schlimmste ist, wenn du respektlos von deinem Partner behandelt wirst.

Ganz besonders dann fühlen wir uns mehr alleine als je zuvor. Deshalb neigen Menschen in dieser Entwicklungsstufe dazu, einen Seitensprung zu begehen.

Fremdgehen ist nie die Ursache der emotionalen Entfremdung, sondern immer ihre Folge.

Die zweite Phase hat uns emotional ausgeschöpft, weshalb wir jetzt unbewusst glauben, dass uns nichts verletzen kann. Du hast keine Erwartungen an deinen Partner, was nicht bedeutet, dass du keine Gefühle hast.

Ihr geht euch aus dem Weg. Er geht früher zur Arbeit, um Auseinandersetzungen zu vermeiden. Du verbringst jede freie Minute mit Freunden, Familie und Bekannten, weil du seinen Anblick nicht ertragen kannst.

Du kannst ihn nicht ertragen, weil du fest daran glaubst, dass eure Beziehung vorbei ist.

Die Sorgen, Emotionen und dein Leid beginnen sich jetzt nicht nur psychisch zu manifestieren, sondern auch körperlich.

4. Körperliche Anzeichen emotionaler Schmerzen

In einigen Fällen der emotionalen Entfremdung kann unsere Psyche nicht alles, was mit uns und um uns passiert, verarbeiten, weshalb sich unsere Sorgen und unser psychischer Zustand körperlich manifestieren.

Einige Gesundheitsprobleme, die als Folge auftreten, können so stark sein, dass man vor professioneller Hilfe nicht zurückschrecken sollte.

Wir fühlen uns schlapp. Uns plagen ständig Magenprobleme, Kopfschmerzen, Nervosität und Schlafstörungen. Wir haben uns selbst und den Zugang zu unserer Gefühlswelt verloren.

Wenn wir uns selbst fremd geworden sind, wie können wir dann erwarten, dass uns jemand anderes versteht?

Mit den Stufen emotionaler Entfremdung wird der Begriff „emotionaler Rückzug” in Verbindung gebracht. Was das genau bedeutet, kannst du durch Weiterlesen des folgenden Teils erfahren.

Was ist emotionaler Rückzug?

Dieser Begriff wird mit der dritten Phase der emotionalen Entfremdung verbunden und kennzeichnet die Entwicklung eines Schutzmechanismus, der uns vor jeglicher Art von emotionalem Schmerz schützen soll, indem wir unsere Emotionen unterdrücken.

Wir versuchen, Ersatzgefühle zu entwickeln, um unseren wahren Zustand zu verbergen. Personen, die einen emotionalen Rückzug durchleben, scheinen äußerlich ganz normal, sogar glücklich zu sein. Im Inneren verwelken sie und lassen es keinen bemerken.

Sie täuschen ihre Umgebung und sich selbst, was dazu führt, dass sie sich selbst fremd werden.

Man zieht sich in sich selbst zurück und behält alles in sich. Besonders, wenn man in einem Moment die Hoffnungslosigkeit der eigenen Lage begriffen hat, dass man Familie und Freunde mit seinen Problemen und Schmerzen nicht belasten will, da man sie selbst schwer definieren kann.

Dieser Zustand kann schwere körperliche und seelische Folgen mit sich bringen, deshalb stellt sich oft die Frage, ob man ihn verhindern kann.

Kann man emotionalen Rückzug verhindern?

Einen emotionalen Rückzug verbindet man nicht nur mit emotionaler Entfremdung, sondern auch mit emotionaler Abhängigkeit, weshalb es schwer ist, ein genaues Rezept zu geben, wie man ihn verhindern kann.

Um den emotionalen Rückzug zu verhindern, muss man rechtzeitig erkennen, dass sich gewisse Probleme in eure Beziehung gebahnt haben. Man darf sie nicht unterdrücken, sondern man muss mit seinem Partner auch über die auf den ersten Blick unwichtigen Probleme sprechen.

Kein Problem ist unwichtig. Energiemangel kann auch zum emotionalen Rückzug führen, weshalb man mit seinen Emotionen richtig umgehen muss.

Wenn man bemerkt, dass etwas nicht stimmt, ist es besser, mit seinem Partner offen zu sprechen, Hilfe in Form von Paarberatung zu suchen und Ratschläge von Freunden zu berücksichtigen, als darauf zu warten, dass sich die Dinge von selbst lösen.

Wenn der emotionale Rückzug und diese Art der Entfremdung schon in vollem Gange sind, fragt man sich schnell, ob man für immer und ewig emotional unerreichbar und abgestumpft bleibt.

Kann man emotional abstumpfen?

Nein, nein und nein! Wir Menschen sind Gefühlswesen, Emotionen treiben uns voran und manchen unser Leben schöner. Natürlich kann es passieren, dass wir uns in einem Moment emotional verletzt fühlen und daran glauben, dass wir nie wieder etwas empfinden werden.

Dieser Glaube ist aber nur ein Schutzmechanismus, der uns unseren Schmerz erleichtert.

Sich emotional zu entfremden und emotional abzustumpfen, wird oft gleichgesetzt. Diese Gleichsetzung ist aber falsch. Eine emotionale Abstumpfung bedeutet, nichts mehr fühlen zu können. Im Gegensatz dazu ist es etwas anderes, wenn wir uns emotional zurückziehen.

Emotional abstumpfen können oft nur Personen, die an einer emotionalen Störung leiden und deshalb zu Gefühlskälte neigen.

Da wir nun wissen, dass dieser Zustand nicht zugleich emotionale Abstumpfung bedeutet, wollen wir natürlich auch erfahren, wie eine Heilung erfolgen kann.

Emotionale Entfremdung: Heilen?

Wie bereits gesagt, erkennt man diesen emotionalen Zustand nur schwer und meistens erst dann, wenn es schon zu spät ist.

Deshalb ist es schwierig, emotionale Entfremdung rechtzeitig zu verhindern oder ihren Schaden zu heilen und die Beziehung zu retten. Es ist nicht unmöglich, aber sehr schwer – vor allem, wenn beide Seiten nicht zusammenarbeiten und das Problem erkennen.

Die Heilung, nachdem man am Ende durch die Hölle der emotionalen Entfremdung gegangen ist, ist sehr langsam.

Man muss zuerst wieder den Glauben an sich selbst zurückgewinnen und lernen, die eigene Gefühlswelt zu verstehen, bevor man bereit ist, Gefühle anderer wahrzunehmen.

Der Prozess der Heilung beginnt manchmal auch mit der Erkenntnis, dass es zur Trennung gekommen ist und indem man diese Trennung akzeptiert und sie Schritt für Schritt hinter sich lässt.

Den Prozess der Heilung nach einer emotionalen Entfremdung muss man nicht allein durchgehen. Es ist leichter, seinen Schmerz zu teilen und die Erfahrungen anderer Menschen zu kennen. Deshalb kann man nicht oft genug die Wichtigkeit der Paarberatung betonen.

Aus diesem Grund sollte man mit anderen, die Ähnliches durchgemacht haben, sprechen, sich einen Podcast zu diesem Thema anhören oder professionelle Hilfe suchen.

Emotionale Entfremdung: Therapie

Am besten wäre es natürlich, wenn man seine Beziehungsprobleme alleine mit seinem Partner lösen könnte, aber wenn man nicht mehr weiter weiß, ist das nichts Schlimmes. Eine Paartherapie ist die beste Option in diesem Fall.

Paartherapie kommt dort zum Einsatz, wo ihr beide als Individuen und als Paar trotz eurer Bemühungen keinen Fortschritt macht. Sie hilft euch beiden, eure Konflikte in der Beziehung zu lösen.

Ich empfehle dir auf jeden Fall, die Erfahrungen eines Paartherapeuten nicht zu unterschätzen, denn er hat sich schon mit anderen Menschen mit diesem Problem beschäftigt und weiß, womit er es zu tun hat.

Es ist nichts Neues, dass die Meisten mit ihren Schmerzen alleine bleiben wollen. Man schweigt und hofft auf das Beste und dass sich Probleme von selbst lösen. Das Beste wäre jedoch, Hilfe aufzusuchen, um das Schlimmste zu verhindern.

Häufig gestellte Fragen

Wie fühlt sich emotionale Entfremdung an?

Zuerst fühlt man sich wütend und verärgert an, danach traurig und am Ende erschöpft und aussichtslos. Sogar körperlich kann man die Folgen spüren.

Es kommt nicht alles auf einmal. Jede einzelne Phase dauert und jede tritt schleichend ein. So bemerkt man die ersten Phasen nicht gleich.

Die Beziehung leidet zuerst unter vielen Wutausbrüchen, die immer zu mehr Streit führen und nach solchen Auseinandersetzungen fühlt man sich nur trostlos und schwach.

Wenn man sich nicht in der Lage fühlt, etwas zu verbessern, gibt man leider oft auf und akzeptiert die Entfremdung.

Warum entfremden sich Paare?

Paare entfremden sich meistens, wenn sie zu viel Alltagsstress haben. So einfach kann es dazu kommen?

Ja. Wenn Paare nicht mehr wertvolle Momente miteinander verbringen und die Zeit, die man doch zusammen ist, durch Nörgelei und Streit geprägt ist, wird das leider auf lange Sicht zu einem großen Beziehungsproblem.

Durch Streit und viel Alltagsstress kommen unsere nicht so gute Charakterzüge zum Vorschein. Man vergisst leider die guten Eigenschaften des Partners und warum man sein Herz an diese Person verloren hat.

Was tun gegen emotionale Entfremdung?

Um die emotionale Entfremdung in der Partnerschaft und Ehe zu verhindern, kannst du Folgendes tun:

Zugeben, dass die Dinge zwischen euch beiden nicht so sind, wie sie sein sollten und dass ihr wieder zueinander finden müsst.

• Mit dem Partner offen über seine Gefühle sprechen (es gibt keine unwichtigen Gefühle).

• Wenn man keinen Ausweg zusammen sieht, Hilfe in Form von Paarberatung und Paartherapie aufsuchen.

Fazit

Es handelt sich hier um einen emotionalen Zustand, der sich langsam entwickelt und deshalb oft nicht rechtzeitig identifiziert wird.

Die emotionale Entfremdung breitet sich langsam in uns aus und bringt uns dazu, uns selbst zu vergessen und unsere Emotionen abzuschalten. Nicht für immer, aber für einen Moment. Dieser Augenblick reicht aus, um etwas, das man jahrelang aufbaute, einfach so zu zerbrechen.

Emotionale Entfremdung in der Partnerschaft kann uns viel Kraft und Energie rauben. Aber mit dem Willen und der Hilfe unseres Partners kann man sie erfolgreich hinter sich lassen.

Denn gemeinsam und, wenn nötig, mit professioneller Hilfe gibt es nichts, was unmöglich ist. Es liegt nur an eurem Mut, die vertraute Nähe eurer Beziehung wieder zu erneuern.