Wie würdest du mir eigentlich diese Frage beantworten, und hast du dir zu diesem Thema schon einmal genauere Gedanken gemacht?
– Liebe? Ja, klar, Liebe ist das wichtigste Fundament einer Beziehung, doch leider reicht sie selten aus, um eine Beziehung für die Ewigkeit glücklich zu machen.
Wäre es wirklich so einfach, dann gäbe es so manchen Schluchz-Song nicht, keine endlosen Gespräche mit deiner Besti und auch keinen Herzschmerz.
Es gibt viele Dinge, die wir leider allzu oft übersehen, die aber der wichtigste Schlüssel für eine glückliche und harmonische Beziehung sind.
Und nein, es geht nicht nur um Romantik oder gemeinsame Hobbys.
Bist du bereit für ein paar echte Aha-Momente? Dann schnapp dir einen Kaffee und lass uns loslegen! ☕
1. Vertrauen
Diejenigen von euch, die meine Texte schon länger lesen, rollen jetzt sicher mit den Augen – aber gib mir bitte eine Sekunde.
Ich weiß, ich habe schon unzählige Male betont, wie wichtig Vertrauen in einer Beziehung ist, aber ich werde es tatsächlich noch einmal tun.
Wenn es kein Vertrauen gibt, was bleibt dann eigentlich noch übrig?
Wie möchtest du dich emotional vor deinem Partner entblößen, wenn du ihm nicht vertrauen kannst?
Wie soll das klappen?
Ich kann es dir jetzt schon sagen – das wird nix!
Und das gilt auch für beide Partner.
Vertrauen muss von beiden Seiten kommen, genauso wie Vertrauenswürdigkeit. Man muss vertrauen lernen und können, es kommt nicht von allein.
Es ist ein Faktor, den zwei Menschen aufbauen – und nichts Selbstverständliches.
Es ist ein Punkt, an dem ihr beide mit ganzem Herzen arbeiten müsst.
Stellt euch diese wichtigen Fragen, um zu wissen, wo ihr steht:
Kannst du deinem Partner blind vertrauen?
Fühlst du dich sicher in der Beziehung – ohne ständiges Hinterfragen?
Habt ihr das Gefühl, dass ihr immer ehrlich zueinander sein könnt?
Andernfalls wird es schwer, eine glückliche Beziehung aufrechtzuerhalten!
2. Akzeptanz
Dass keiner von uns perfekt ist, ist ganz klar. Nur leider vergessen wir allzu oft, dass das Gleiche auch für unseren Partner gilt.
Akzeptanz und Toleranz spielen in einer Beziehung eine sehr wichtige Rolle.
Dabei sollten wir nicht nur unsere eigenen Fehler und Macken akzeptieren, sondern auch die unseres Partners.
Fehler eingestehen, dem anderen verzeihen, bestimmte Dinge einfach annehmen – das sollte in einer glücklichen Beziehung selbstverständlich sein.
Er trägt immer nur schwarze Socken, seine Witze sind auf dem Niveau eines Teenagers, oder er hat Angst vor Spinnen?
Na und? Was ist so schlimm daran?
Es sind die Dinge, die ihn so einzigartig und besonders machen.
Vielleicht sollten wir das Ganze aus dieser Perspektive betrachten.
Du hast bestimmt auch deine Eigenheiten, die nach Liebe und Akzeptanz suchen, oder?
3. Ehrlichkeit
Lügen haben ja bekanntlich kurze Beine – und in einer Beziehung werden sie besonders schnell entdeckt.
Und wenn das erst einmal passiert, geht alles ruckzuck den Bach hinunter.
In einer Beziehung haben Unehrlichkeit, Lügen und Versteckspiele nichts zu suchen.
Ehrlichkeit ist hier das A und O.
Man kann dem Partner nicht vertrauen, wenn man nicht komplett von seiner Ehrlichkeit überzeugt ist.
Es gibt keinen Grund, in einer Beziehung zu lügen. Besonders dann nicht, wenn es um die eigenen Gefühle und Emotionen geht. Und gerade dann!
Wenn du deinem Partner verheimlichst, dass sich deine Gefühle geändert haben, kann das enorme Auswirkungen auf eure Beziehung haben.
Ehrlichkeit ist in einer Beziehung niemals zu unterschätzen.
4. Zusammen wachsen
Ob wir es zugeben wollen oder nicht – wir alle ändern uns.
Rückblickend bist du heute nicht mehr die Person, die du vor sieben oder acht Jahren warst.
Deine Erfahrungen, Erkenntnisse, dein Wissen und deine Umstände haben sich geändert – und damit natürlich auch du selbst.
Keiner von uns ist der Zeit gegenüber immun – so auch nicht du und dein Partner.
Ihr beide werdet euch in eurer Beziehung verändern. Veränderung ist unausweichlich.
Die Frage ist nur: Was macht ihr beide mit diesen Veränderungen?
Seid ihr in der Lage, zusammenzuwachsen?
Eure gemeinsamen Ziele zu verfolgen?
Gemeinsam eure Träume auszubauen?
Partner, die sich in einer glücklichen Beziehung befinden, werden sich einander niemals zurückhalten. Ganz im Gegenteil.
Lernt, euch gegenseitig zu inspirieren, anzufeuern, aufzubauen und füreinander da zu sein.
5. Respekt
Was mir in letzter Zeit besonders auffällt, ist, dass wir gesellschaftlich immer mehr unter Druck stehen und mit Stresssituationen überhäuft werden.
Das Problem in einer Beziehung entsteht jedoch dann, wenn wir diesen Stress an der Person auslassen, die uns am nächsten steht – und das ist eben für viele der Partner.
Respektloses Verhalten ist niemals etwas, das man dulden sollte – und vor allem nicht in einer Beziehung.
In einer Partnerschaft müsst ihr lernen, auch in stressigen Situationen respektvoll miteinander umzugehen.
Ohne den nötigen Respekt kann keine Beziehung dieser Welt aufrechterhalten werden – und schon gar nicht eine Liebesbeziehung.
Respektiert einander und geht auch nach Jahren der Gemeinsamkeit höflich miteinander um.
Wenn nötig, sucht gemeinsam nach einem Weg, Frust und Ärger abzubauen, ohne dabei die Geduld miteinander zu verlieren.
6. Feste Grenzen
Es ist für dich persönlich, aber auch für euch als Paar besonders wichtig, feste Grenzen zu haben.
Was ich damit meine?
Redet offen darüber, was für euch beide in einer Beziehung in Ordnung ist und was nicht.
Wo beginnt Fremdgehen?
Was ist ein absolutes No-Go?
Was würdet ihr in einer Beziehung – und damit auch in eurer – niemals tolerieren?
Dort, wo deine Grenzen sind, beginnt der Weg, wie sich Menschen dir gegenüber verhalten sollten.
Das gilt natürlich auch für deinen Partner.
Es ist zu erwarten, dass sich mit der Zeit bestimmte Grenzen verändern werden – doch das muss mit dem Partner besprochen werden.
Nimm diesen Faktor nicht auf die leichte Schulter, denn schneller als gedacht kann aus harmlosem Scrollen Untreue werden – und Microcheating zum ganz großen Thema in eurer Beziehung.
7. Gesunder Freiraum
Wir kennen alle das Gefühl der ersten Verliebtheitsphase, wenn man nur noch Augen für den Partner hat und jede Sekunde mit ihm verbringen möchte.
Das ist auch gut so – solange es nur eine Phase bleibt.
Nur weil man in einer Beziehung ist, hört man nicht auf, eine eigenständige Person zu sein – und genau hier machen viele Paare einen großen Fehler.
Ihr müsst ein gesundes Gleichgewicht zwischen Nähe und Distanz finden.
Tut ihr das nicht, könntet ihr es nach einiger Zeit bereuen.
Nur weil ihr nun verliebt seid, heißt das nicht, dass eure Freunde, Familie, Hobbys und Interessen plötzlich nicht mehr existieren.
Ganz im Gegenteil – ihr dürft euch als Individuen nicht verlieren.
Es ist notwendig, dass ihr eure Persönlichkeit weiter entfaltet und euch nicht ausschließlich durch eure Beziehung definiert.