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7 Zeichen, dass du in der Beziehung mehr gibst als du solltest

7 Zeichen, dass du in der Beziehung mehr gibst als du solltest

“Ich würde für dich ans Ende der Welt gehen. “

“Ich würde alles für dich tun. “

“Ich würde mein Leben für dich opfern.”

Einfach so dahingestellt klingen diese Sätze, na ja, sagen wird – ein wenig dramatisch. 

Doch wenn wir abends in den Armen unserer geliebten Person liegen und unsere Liebe beteuern wollen, sind sie uns bestimmt schon mal über die Lippen gelaufen. 

Dir auch?

In einer Beziehung wollen wir immer 100 % Prozent geben. Wir tun alles, und ich meine auch wirklich alles, damit wir zusammen glücklich sind, der Partner zufrieden ist und die Liebesgeschichte anhält. 

Kann es aber auch zu viel des Guten sein?

Wenn du die folgenden Dinge tust, dann solltest du vielleicht einen Gang zurückschalten! Du musst nämlich wissen, dass eine Beziehung ein Geben und ein Nehmen ist. 

Zu viel von sich zu Geben kann auf Dauer nur schaden. 

1. Geben ist dir lieber als Nehmen

In all deinen Beziehungen bist du immer diejenige, die mehr von sich gibt, weil du dich besser fühlst, wenn du Liebe gibst, als wenn du sie empfängst. 

Kommt dir das bekannt vor?

Wenn jemand dir Aufmerksamkeit schenkt oder dir Komplimente macht, fühlst du dich seltsam und hinterfragst die Beweggründe dafür. 

Dem Geber fehlt es aus verschiedenen Gründen an der Fähigkeit, Liebe und Aufmerksamkeit zu empfangen, und er findet sich daher in der Rolle einer Person wieder, die lieber gibt. Und das bist in diesem Fall du. 

Der perfekte Geber, der nicht bedürftig ist. Dies ist wahrscheinlich mit einem geringen Selbstwertgefühl verbunden. 

Manche Menschen fühlen sich sogar schuldig, wenn jemand etwas Nettes für sie tut, weil sie glauben, dessen nicht würdig zu sein, und all dies kommt von einem fehlenden Selbstvertrauen. 

2. Du stellst die Bedürfnisse Anderer vor deine Eigenen

Vernachlässigst du deine eigenen Interessen? Willst du es anderen recht machen, auch wenn es für dich nicht angenehm ist? 

Jede Beziehung erfordert ein gewisses Maß an Opfern und Kompromissen, aber man darf niemals seine eigenen Bedürfnisse aufgeben und vernachlässigen. 

Klar ist es selbstverständlich Kompromisse einzugehen, doch ab dem Moment, in dem du beginnst, dich selbst aufzugeben, zu ändern oder übermäßig aufzuopfern, verurteilst du eure Beziehung auf eine Katastrophe. 

Solches Verhalten kann und wird nämlich auf Dauer niemals gutgehen. Du darfst in einer Beziehung nicht dich selbst verlieren und du solltest immer an dir selbst festhalten. 

3. Du hast das Gefühl, die falschen Leute anzuziehen

Menschen, die in Beziehungen zu viel geben, haben oft das Gefühl, dass sie ständig die falschen Menschen in ihrem Leben anziehen. 

Es sind Partner, die ihre Aufopferung, ihre Liebe und ihr Bemühen nicht zu schätzen wissen oder Freunde, die ihre Großzügigkeit missbrauchen.

Der Grund dafür ist, dass Overgivers so viel erwarten, wie sie geben, und wenn sie es nicht bekommen, können sie sich leicht ausgenutzt fühlen. 

In einer Beziehung können fest aufgestellte Grenzen in solchen Fällen wirklich hilfreich sein. Es ist wichtig, offen zu kommunizieren und die eigenen Bedürfnisse und Erwartungen klar zu definieren. 

4. Du glaubst, dass es deine Aufgabe ist, die Beziehung aufrechtzuerhalten 

Welches Problem auch immer in eurer Beziehung auftritt, du bist immer diejenige, die versucht, es zu lösen?

Du suchst den Schuldigen immer in dir selbst und fragst dich, was du hättest anders machen können … 

Das ist ein klares Zeichen dafür, dass du ein Mensch bist, der in Beziehungen sehr viel von sich selbst gibt. 

Siehst du, es ist nicht nur deine Aufgabe dafür zu sorgen, dass eure Beziehung fest und standhaft ist. Das ist ohne jegliche Zweifel ein gemeinsamer Job, den du und dein Partner teilen müsst. 

Eine Beziehung sollte eine gemeinsame Anstrengung und eine wechselseitige Energiezufuhr sein, damit alles so funktioniert, wie es sollte. Eine Person allein kann nicht die ganze Last der Beziehung tragen.

5. Du veränderst dich 

Wer in einer Beziehung zu viel gibt, neigt dazu, sich seinem Partner zuliebe zu verändern. 

Sie opfern, wer sie sind, ihre Interessen und Hobbys, um ihrem Partner so viel wie möglich zu gefallen. 

Sie ändern auch ihr Verhalten und unterdrücken ihre Gefühle und Bedürfnisse, wenn ihr Partner negativ auf sie reagiert. 

Oft werden sie etwas nicht sagen oder eine Diskussion beginnen, nur um einen Konflikt zu vermeiden und ihren geliebten Menschen nicht in Verlegenheit zu bringen. 

Es ist eine Sache, sich für eine Beziehung anzupassen und Kompromisse einzugehen, und eine ganz andere, seine Stimme und sich selbst zu verlieren. Lass das nicht mit dir geschehen.

6. Du fühlst dich leer  

Übermäßiges Geben in Beziehungen kann dazu führen, dass man sich emotional leer fühlt. 

Der Grund dafür ist, dass, wie ich bereits erwähnt habe, der Gebende dazu neigt, all die Liebe, Aufmerksamkeit und Hingabe, die er gibt, zurückzuerwarten. 

Wenn dies jedoch aus irgendeinem Grund nicht der Fall ist, fühlt sich der Overgiver emotional leer. 

Darüber hinaus kann die übermäßige Fürsorge für einen Partner, einen Freund oder allgemein für andere, zu emotionaler Erschöpfung führen, weil man sich selbst und seine eigenen Bedürfnisse vernachlässigt.

7. Du fühlst dich nachtragend 

Eine weitere Folge des übermäßigen Gebens in Beziehungen kann ein Gefühl des Grolls gegenüber dem Partner oder Freund sein.

 Man hat immer das Gefühl, dass man nicht so viel bekommt, wie man gibt. 

In manchen Situationen kann es sich einfach um unterschiedliche Liebessprachen handeln, durch die der Geber nicht merkt, dass er Liebe, Aufmerksamkeit und Wertschätzung bekommt. 

Beim Geber kommen oft Gedanken auf, wie etwa “nach allem, was ich für ihn getan habe”, “es war immer noch nicht genug” und Ähnliches. 

Das steigert nur den Groll und Unzufriedenheit. 

Seien wir mal ehrlich, ein Geber zu sein, ist nichts Schlechtes. Es ist ein wunderbares Gefühl, das Beziehungen erfüllt und ihnen Sinn verleiht. 

Es kann jedoch selbstzerstörerisch werden, wenn wir nicht aus selbstlosen Gründen geben, sondern weil wir:

  • einen Mangel an Selbstvertrauen kompensieren wollen
  • jemanden dazu bringen wollen, uns mehr zu lieben
  • uns besser fühlen wollen 
  • die Anerkennung einer anderen Person suchen.

Es ist wichtig abzuwägen, wann dein Verhalten nicht nur für dich, sondern auch für eure Beziehung zu einem Störungsfaktor wird.