5 Gründe, warum verheiratete Männer fremdgehen – und 6, die sie innerlich zerreißen
Es ist die größte Angst, die man in einer Ehe oder Beziehung haben kann – Fremdgehen.
Egal, ob es nur ein einmaliger Seitensprung oder eine Affäre war, wenn man weiß, dass das Vertrauen hintergangen wurde, tut es immer weh.
Doch warum gehen Männer überhaupt fremd? Was treibt sie in die Arme einer anderen Frau?
Hast auch du dir schon mal diese Frage gestellt? Hast du sie schon mal einem Fremdgeher gestellt – und zwar einem ehrlichen?
Einem, der nicht die ganze Schuld auf seine Partnerin schieben wird. Einem, der hinter seinen Taten steht und Verantwortung übernimmt?
Genau das habe ich nämlich getan und für dich die folgenden Gründe gesammelt, warum Männer fremdgehen!
1. Routine in der Beziehung

Viele Menschen fühlen sich sicherer und besser, wenn sie einen geplanten Ablauf im Tag haben: Arbeit, Sport, Putzen, Chillen – alles hat seine Zeit im Tag.
Doch Liebe kann man nicht planen.
In dem Moment, in dem es keinen Platz für Lust und Leidenschaft mehr gibt, sondern nur noch Routine, fangen viele Beziehungen an zu schwanken.
Ein leidenschaftlicher Kuss hier, ein schnelles Treffen im Schlafzimmer oder ein Kneifen beim Vorbeigehen – Routine und Leidenschaft passen nicht zusammen.
Sobald Männer merken, dass die Luft raus ist und sich alles nur noch um Uhrzeiten, Termine und Aufgaben handelt, suchen viele neue Abenteuer – leider außerhalb der Beziehung.
Sie suchen die Aufregung, das Feuer, die Leidenschaft – Dinge, die sie vermissen.
Hierbei muss aber gesagt werden, dass man all diese Dinge in der Beziehung erwecken kann, es ist eben nur der schwierigere Weg.
Ja, ein Mann kann sich auch in seiner Beziehung lebendig fühlen – er muss es nur mit seiner Partnerin ansprechen.
2. Unerfüllte Bedürfnisse

Oftmals stecken wir in Beziehungen, in denen wir immer wieder nur hoffen. Wir hoffen, dass sich der Partner ändert. Wir hoffen, dass er unsere Bedürfnisse erfüllt. Wir hoffen und warten.
Es gibt jedoch Männer, die das Ganze auch etwas anders sehen. Wenn ihre emotionalen oder körperlichen Bedürfnisse nicht befriedigt werden, suchen sie sich jemanden, der das kann.
Und genau in diesem Moment beginnt ihre Affäre.
Da sind die Gefühle der verletzten Partnerin nicht mehr wichtig, denn die eigenen haben in jedem Fall Vorrang.
3. Verlockung durch Aufmerksamkeit

Ein sinnlicher Blick von der neuen Arbeitskollegin, ein Kompliment von der Lady aus dem Gym – Verlockungen und Aufmerksamkeit außerhalb des Hauses bringen viele Männer aus dem Verstand.
Sie wirken auf sie wie ein Magnet. Es gibt ihnen das Gefühl: „Ich habe es noch drauf“, dazu kommt noch eine Prise FOMO – und zack, die nächste Affäre steht schon vor der Tür.
Der Gedanke, dass sie etwas Tolles verpassen könnten und andere Frauen ihnen so viel mehr geben könnten, lässt ihn keine Ruhe.
Daher wählen viele Männer den Weg des Betrugs – aber mit Cushioning-Methode. Das heißt, sie bleiben lieber in der Beziehung, falls die Affäre schiefgeht.
Feiglinge!
4. Gefühl der Selbstbestätigung

Manchmal geht es nicht um die andere Frau – es geht darum, sich wieder begehrenswert zu fühlen. Wie zuvor erwähnt, sie wollen wissen, dass sie noch begehrt werden.
Männer lieben es, begehrt zu werden. Für sie gibt es keinen größeren Ego-Boost, als zu sehen, dass eine schöne Frau an ihnen interessiert ist.
Und falls diese Frau das auch zeigt, kombiniert mit seinem Mangel an Selbstkontrolle, dann steht einer Affäre leider nichts mehr im Weg.
Das Gefühl, das er durch diese Bestätigung bekommt, übertrifft leider seine Liebe zu dir.
5. Neugier und Abenteuerlust

Keine Beziehung ist jederzeit perfekt. Jede von ihnen hat ihre Höhen und Tiefen.
Sie erleben manchmal aufregende und leidenschaftliche Zeiten, darauf folgen oftmals ruhigere und vielleicht sogar herausfordernde Phasen.
Und genau in diesen Momenten werden viele Männer schwach. Sie wollen sich nicht mit Problemen konfrontieren und die harte Arbeit leisten, damit ihre Beziehung überlebt.
Sie gehen den einfacheren Weg. Sie sind neugierig und wollen einfache, frische Abenteuer, die keine Last einer Beziehung haben.
Und genau in diesem Moment werden viele Herzen gebrochen.
Und jetzt kommen wir zu den 6 Dingen, die einen Mann bei seinem Seitensprung innerlich zerreißen.
1. Schuldgefühle

Es nagt an ihm, auch wenn du es nicht glauben magst. Außer er ist ein Narzisst – dann kannst du davon ausgehen, dass er sich keiner Schuld bewusst ist.
Ein Mann, der jedoch mit dir bestimmte intime Momente geteilt hat, wird nicht einfach so von heute auf morgen vergessen, dass du jemals existiert hast.
Er wird wissen, dass er dir großes Unrecht getan hat, und auch wenn nicht heute oder morgen, wird er sich eines Tages deswegen schlecht fühlen.
Früher oder später werden bei jedem Fremdgeher Schuldgefühle hochkommen.
2. Angst vor Verlust

Was hat er sich nur gedacht? Dass er dich betrügen kann und du ihm in der gleichen Sekunde vergeben würdest?
Leider denken viele Männer bei ihrem Seitensprung nicht über die Konsequenzen nach, sie tun lieber einfach.
Doch dann kommt die Realität: Er erkennt, dass er dich wirklich für immer verlieren könnte. Und dann kickt die Panik so richtig ein!
Er möchte nicht ohne dich sein, doch er weiß selbst, dass er etwas wirklich Schlimmes getan hat.
Die Angst, dich zu verlieren, geht erst jetzt so richtig mit ihm durch und treibt ihn in den Wahnsinn.
3. Innere Zerrissenheit

Nach einem Seitensprung befindet sich ein Mann zwischen zwei Welten.
Auf der einen Seite hat er dich und das, was ihr euch zusammen aufgebaut habt. Es ist die Sicherheit, die du ihm gibst, die Liebe und das Gefühl, zuhause zu sein.
Auf der anderen Seite ist die neue, aufregende Frau, von der er nicht weiß, was zu erwarten ist.
Sie ist unvorhersehbar, mit ihr ist alles pure Leidenschaft. Doch kann sie auch in ihm die Gefühle für dich ersetzen?
Seine ganze Welt ist auf den Kopf gestellt. Sein Ego schreit laut „JA“, doch sein Kopf sagt „Nein“.
4. Wut auf sich selbst

Viele Männer hassen sich regelrecht, nachdem sie fremdgegangen sind.
Die Gefühle, die nach dieser Tat in ihnen hochkommen, sind nicht nur Schuldgefühle, sondern auch Wut, Enttäuschung und Scham.
Sie können sich nicht verzeihen, der Versuchung nachgegeben zu haben.
Sie leiden, weil sie sich ihrer Taten schämen. Sie fühlen sich dreckig, weil sie dem Menschen wehgetan haben, der ihnen am meisten vertraut hat.
Fremdgehen hinterlässt nicht nur Spuren bei der hintergangenen Person, sondern auch beim Fremdgeher selbst.
Wut auf sich selbst ist dabei eine der häufigsten Emotionen.
5. Verlust der eigenen Integrität

Viele Männer haben nach dem Fremdgehen mit ihrem Selbstbild zu kämpfen.
Sie erkennen plötzlich, dass sie nicht die Menschen sind, die sie dachten zu sein. Sie sind nun auch nicht der Mensch, der sie sein wollen.
Nach nur einer Nacht kann sich so vieles verändern, und erst jetzt realisieren sie wirklich, welche große Bedeutung ihre Taten haben.
Es ging nicht nur um Geschlechtsverkehr, sich begehrt und gut zu fühlen. Es geht auch darum, später mit sich selbst leben zu können.
Und genau an diesem Punkt spüren viele Männer erst die Konsequenzen.
6. Leere trotz Erfüllung

Viele Männer haben vor ihrem Seitensprung fälschlicherweise große Erwartungen. Sie denken, dass die Affäre sie auf eine neue Art beglücken und erfüllen wird.
Erst später, leider viel zu spät, kommt die Realisation, dass die ganze Sache einen bitteren Nachgeschmack hinterlassen hat.
Denn auch wenn sie das Abenteuer erleben, spüren sie tief im Inneren, dass es keine echte Befriedigung gibt.
Und in diesem Moment kommt das Gefühl der Leere in ihnen hoch. Es ist keine Liebe, keine Aufregung und auch kein Ego-Kick mehr.
Es ist einfach eine Leere, die nicht zu füllen ist.