7 Verstörende Dinge, mit denen Narzissten im Bett mit deinen Nerven spielen
Der Tag neigt sich endlich dem Ende zu und du möchtest dich nur noch einkuscheln und schlafen.
Klingt schön – ist es aber nicht unbedingt immer, wenn du einen Narzissten auf der anderen Seite des Bettes hast.
Denn Narzissten können selbst vor dem Schlafengehen für Unruhe sorgen.
Er zappelt, macht Geräusche, fängt Streit an oder gibt einfach keine Ruhe – der Narzisst findet in jeder Situation einen Weg, um dich an deine Grenzen zu bringen. Auch im Bett.
Hier zeige ich dir 7 Dinge, die einen Narzissten im Bett verraten und dir vielleicht sogar die Kraft geben, ihn endlich von der Bettkante zu stoßen.
1. Seufzen

Auf den ersten Blick wirkt ein Seufzen harmlos. Vielleicht sogar unbewusst.
Doch wenn dein Partner im Bett immer wieder seufzt – genervt, übertrieben oder demonstrativ, kann das eine stille Botschaft senden: Etwas passt mir nicht.
Für viele Frauen ist das extrem verunsichernd.
Du fragst dich, ob du etwas falsch machst, ob du zu viel Raum einnimmst oder gerade störst. Was ist los mit ih, was geht in seinem Kopf vor?
Ein Fragenkarussel dreht sich in deinem Kopf, doch auch wenn du offen fragst, was das Problem ist, wirst du von einem Narzissten keine normale Antwort bekommen.
Zumindest nicht eine, mit der ein normales Gespräch weiterführen könnte.
Statt Entspannung entsteht Anspannung, weil du beginnst, zu viel über seine Unzufirdenheit nachzudenken und zu analysieren. Eine erholende Nacht? – Wohl kaum!
Gerade narzisstisch geprägte Menschen nutzen solche nonverbalen Signale oft gezielt.
Sie müssen nichts sagen, um Unruhe zu erzeugen – das Seufzen reicht, um dich aus dem Gleichgewicht zu bringen.
2. Sich über dein Schlafen lustig machen

Schlafen ist ein zutiefst verletzlicher Zustand. Wenn jemand sich darüber lustig macht, wie du schläfst, schnarchst, dich bewegst oder Ruhe brauchst, trifft das oft tiefer, als man denkt.
Was als „Spaß“ verkauft wird, fühlt sich schnell wie eine subtile Abwertung an.
Du schläfst mit offenem Mund, schnarchst, liegst immer auf deinem Bauch – plötzlich wird alles ein Grund, um dich auszulachen. Und das macht was mit einem, es raubt dir den Schlaf und auch Glück.
Du wirst unsicher, fühlst dich beobachtet oder schämst dich für etwas völlig Natürliches. Entspannung? Fehlanzeige.
Narzissten nutzen Humor manchmal nicht, um zu verbinden, sondern um zu dominieren.
Lachen auf deine Kosten ist kein liebevolles Necken – es ist ein Machtspiel, das deine Selbstsicherheit angreift.
3. Diskussionen und Streit beginnen

Manche Menschen scheinen genau dann Streit anzufangen, wenn Ruhe einkehren könnte. Kurz vor dem Einschlafen, mitten in der Nacht oder genau dann, wenn Nähe möglich wäre.
Das Ergebnis: Dein Nervensystem bleibt im Alarmmodus.
Du kommst nicht zur Ruhe, dein Körper spannt sich an, und Schlaf wird zur Nebensache. Statt Verbindung entsteht emotionale Erschöpfung.
Dieses Verhalten ist besonders zermürbend, weil es Nähe sabotiert. Streit ersetzt Intimität – und hält dich innerlich wach, während du eigentlich entspannen solltest.
Der Narzisst beginnt Streit am Abend und das ist kein Zufall. Es ist die letzte Runde vor dem Schlafengehen und er genießt sie so richtig.
4. Dich ignorieren

Ignoriert zu werden, während man nebeneinander liegt, ist eine der stillsten und gleichzeitig schmerzhaftesten Formen von Zurückweisung.
Kein Wort, keine Berührung, kein Blick – nur Distanz.
Diese Art von Schweigen fühlt sich nicht neutral an.
Sie wirkt wie eine Strafe, auch wenn nie ausgesprochen wird, wofür. Du beginnst zu grübeln, dich zu hinterfragen und innerlich um Aufmerksamkeit zu kämpfen.
Du wünscht ihm eine gute Nacht, doch dreht dir den Rücken zu, Stonewalling eben. Und schon ist Unruhe in deinem Herzen.
Das Gedankenchaos beginnt und du suchst nach Ursachen und deinen Fehlern. Du bist genau dort, wo er dich haben möchte.
Narzissten nutzen Ignorieren oft als Mittel, um Kontrolle auszuüben. Denn nichts macht uns nervöser als das Gefühl, emotional ausgeschlossen zu sein.
5. Keine Ruhe geben

Ständiges Reden, ständige Geräusche, ständige Bewegung – keine Ruhe zuzulassen, kann ein unterschätztes Machtinstrument sein.
Vor allem dann, wenn du klar signalisiert hast, dass du müde bist oder einfach Ruhe brauchst.
Deine Bedürfnisse werden dabei konsequent übergangen.
Du wirst müder, gereizter, empfindlicher – und genau das bringt dich aus deiner inneren Balance.
Mit der Zeit beginnst du vielleicht sogar, an dir selbst zu zweifeln, weil du dich „zu empfindlich“ fühlst oder glaubst, mehr aushalten zu müssen.
Wer dir bewusst keine Ruhe lässt, nimmt dir die Möglichkeit, dich zu regulieren. Nähe wird so nicht wohltuend, sondern anstrengend und das Bett verliert seine Funktion als sicherer Ort.
6. „Lustige“ Dinge teilen

Videos, Memes oder „witzige“ Inhalte kurz vor dem Einschlafen können harmlos sein – oder gezielt eingesetzt werden, um Stimmung zu kippen.
Besonders dann, wenn er weiß, dass du schlafen möchtest und einfachnur noch übermüdet bist.
Du lachst vielleicht nicht mit, fühlst dich unwohl oder innerlich distanziert. Doch statt das ernst zu nehmen, wird dir vermittelt, du seist zu empfindlich oder humorlos.
Auch hier entsteht wieder Unsicherheit. Deine Wahrnehmung wird infrage gestellt, während dein Bauchgefühl längst Alarm schlägt.
7. Laut und rücksichtslos sein

Laute Geräusche, grobes Verhalten, fehlende Rücksicht – all das kann im Bett besonders belastend sein. Denn dieser Raum sollte eigentlich Sicherheit und Entspannung bieten.
Wenn jemand absichtlich laut ist, sich breitmacht oder keine Rücksicht auf deinen Schlaf nimmt, signalisiert das: Meine Bedürfnisse stehen über deinen.
Diese Rücksichtslosigkeit ist kein Versehen, sondern oft Ausdruck fehlender Empathie. Und genau das macht sie so verstörend.
All diese Verhaltensweisen haben eines gemeinsam: Sie halten dich innerlich wach, angespannt und unsicher.
Statt zur Ruhe zu kommen, bist du ständig dabei, Signale zu deuten, Stimmungen zu lesen und dich anzupassen. Dein Körper bleibt im Stressmodus – und Nähe verliert ihre Geborgenheit.
Das ist kein Zeichen von Sensibilität oder Übertreibung. Er ist einfach nur ein Narzisst, der nur an sich denkt.
