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5 einfache Schritte, deinen Ängsten in 2025 ade zu sagen

5 einfache Schritte, deinen Ängsten in 2025 ade zu sagen

Wir alle haben sie.

Ängste. 

Im Kindesalter ist es das Monster im Schrank oder die Dunkelheit. Doch wenn wir älter werden, ändern sich auch unsere Ängste.

Das gruselige Monster wird durch gesundheitliche Ängste ersetzt. Die Dunkelheit wird durch die Angst vor dem Fliegen verdrängt.

Finanzielle Sorgen, Höhenangst, Angst vor schädlichen Nahrungsmitteln oder vor öffentlichen Auftritten spielen nun eine wichtige Rolle in unserem Leben.

Für manche mögen sie vielleicht lächerlich oder irrational erscheinen – doch für Betroffene könnten sie nicht realer sein.

Ein Leben in Angst ist jedoch kein Leben, das wir uns wünschen – nicht wahr? Ich auf jeden Fall nicht.

Und deshalb werden wir 2025 ohne Ängste und Zurückhaltung starten!

1. Konfrontiere dich mit deinen Ängsten

Deine Ängste unter den Teppich zu kehren, zu ignorieren oder das Gegenteil – sie wachsen zu lassen, bis sie dein ganzes Leben übernehmen – ist keine Lösung.

Im Kampf gegen deine Ängste musst du ihnen in die Augen blicken.

Dir selbst eingestehen, dass sie da sind. 

Die meisten Ängste stammen aus unserer Vergangenheit. Irgendwann hat dein Geist und Körper wahrgenommen, dass beispielsweise öffentliches Sprechen etwas Furchteinflößendes ist.

Und mit diesem Gedanken bist du aufgewachsen, hast dich darin verheddert und verklebt.

Für mich war es eine unfassbare Höhenangst. Ich durfte teilweise nicht mehr vom Balkon meiner Schwester blicken (4. Stock). Alles fing damit an, dass ich als Kind von einem Felsen gestürzt bin. 

Also frage dich, was ist deine Angst und woher stammt sie?

2. Greife deine Angst an und sei erbarmungslos

Das Ding ist, Ängste haben diese unschöne Gewohnheit, dich kontrollieren zu wollen. 

Ihretwegen macht plötzlich so einiges keinen Spaß mehr, weil du beschäftigt bist, alle Katastrophenszenarien in deinem Kopf durchzuspielen.

Wie ich das meine? Na ja, meine Balkongeschichte ist nicht so einfach wie gedacht.

Meine Höhenangst kam nämlich nicht allein. Schwitzige Hände, Herzklopfen, der Drang wegzurennen und rasende Gedanken über all die möglichen Szenarien, wie ich aus dieser Höhe fallen könnte, waren ihre ständigen Begleiter.

Fliegen wurde zum Problem, Ausflüge in die Berge, sogar Rooftop Bars wurden zur Qual.

Doch ich beschloss, dass meine Angst nicht mein Leben diktieren würde. Und das Gleiche musst jetzt auch du tun.

Versprich es dir selbst.

Du bist stärker als deine Angst.

Wiederhole es: Das endet jetzt!

3. Sieh deine Ängste als das, was sie sind

Liebe, Freude, Wut und Angst – all das sind Emotionen, die uns zu dem machen, was wir sind – Menschen.

Doch muss man Angst eigentlich immer als etwas Negatives ansehen?

Na ja, man würde sie wohl kaum als ein wunderschönes Gefühl beschreiben, doch so schlimm ist die Angst gar nicht.

Wenn wir Angst verspüren, passiert nämlich etwas ganz Eigenes in unserem Körper.

Unser Verstand will uns mit einem Angstgefühl eigentlich nur vor Gefahren schützen. Das Adrenalin, das uns überflutet, das Herzklopfen, all das dient dem Schutz.

Die Angst will uns nur vor etwas Schlimmem bewahren. Da es sich aber oftmals um Ängste handelt, die unsere Katastrophenszenarien nicht erfüllen, wird uns diese Warnung zur Last.

Indem du also deine Angst verstehst, verstehst du ihre Funktion und dich selbst ein Stückchen besser.

Mit ein wenig Geduld und Arbeit an dir selbst könntet ihr 2025 zu guten Freunden werden!

4. Nimm der Angst ihre Nahrung – deine ängstlichen Gedanken

Weißt du eigentlich, dass Angst etwas ist, das sich mit unseren Gefühlen, sorgenvollen Emotionen und negativen Gedanken füttert?

Je mehr du ihr davon gibst, desto größer wird sie.

Was machen wir also jetzt? – Es scheint, als wäre es an der Zeit, deine Ängste auf Diät zu setzen.

Jedes Mal, wenn deine Ängste auftreten und drohen, deiner Lebensfreude die Show zu stehlen, solltest du bewusst deine Gedanken lenken.

Konkret sah dieser Schritt für mich so aus, dass ich sie herausforderte und ihre Wichtigkeit sowie Rationalität infrage stellte.

Fragen wie: Werde ich wirklich mit diesem Aufzug in die Tiefe stürzen? Ehrlich, ein Balkon bricht unter mir zusammen? Oh ja, ich falle bestimmt grundlos vom Dach, während ich auf einem Stuhl sitze und einen Cocktail genieße?

Also lenkte ich meine Gedanken neu: Wow, was für ein toller Ausblick! Ich muss ein Foto von diesem Horizont machen! Die Luft hier ist so frisch!

Es hört sich vielleicht komisch an, aber solche Änderungen in unserer Denkweise sind die halbe Arbeit.

5. Mache Schritte, groß oder klein, aber immer wieder nach vorne

Das Wichtigste in diesem Prozess ist, dass du Dinge dir persönlich anpasst. Nicht jeder von uns reagiert gleich.

Manche brauchen etwas kürzer, andere wiederum müssen viele Schritte wiederholen, bevor sie zum Ziel kommen.

Und weißt du was? Das ist völlig okay.

Das Wichtigste ist, dass du nicht aufgibst. Und wenn ein Rückfall geschieht – na und?? Steh auf, richte deine Krone und versuche es nochmal.

Gute und schlechte Tage sind nun mal ein Teil des Lebens eines Menschen. Ängste oder nicht. Sie sind da. Sie sind ein Teil der menschlichen Erfahrung.

Also bitte, gib niemals auf und blicke immer nach vorne!

Ich bin mir nämlich sicher, dass auch du dich in 2025 von deinen Ängsten befreien wirst!