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Welche Sternzeichen sich besonders schwer tun, loszulassen, selbst wenn sie leiden

Loslassen klingt so einfach. Ein Wort, ein Ratschlag, ein gut gemeinter Satz von außen. 

„Dann lass es doch einfach los.“ 

Doch jeder, der schon einmal emotional festhing, weiß: Loslassen ist kein Knopfdruck. Es ist ein innerer Prozess, der Zeit, Mut und oft schmerzhafte Ehrlichkeit erfordert. 

Manche Menschen können relativ schnell Abschied nehmen, von Beziehungen, Hoffnungen oder Menschen, die ihnen nicht guttun. Andere bleiben. Nicht aus Dummheit. Nicht aus Schwäche. Sondern aus tiefer innerer Bindung.

Astrologisch betrachtet gibt es Sternzeichen, die besonders stark an Vergangenem festhalten. Sie lieben intensiv, hoffen lange und geben selten vorschnell auf. Für sie bedeutet Loslassen nicht Befreiung, sondern Verlust. 

Hier sind sechs Sternzeichen, denen Loslassen besonders schwerfällt, selbst dann, wenn sie längst leiden.

Krebs: Wenn emotionale Bindung stärker ist als der Schmerz

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Die Krebse sind emotionale Gedächtnisse auf zwei Beinen. Sie erinnern sich nicht nur an Menschen, sondern an Gefühle, Stimmungen, Momente. 

Für sie ist eine Beziehung kein Abschnitt, sie ist Teil der eigenen Geschichte. Und genau deshalb fällt Loslassen ihnen so schwer.

Ein Krebs hält nicht an dem fest, was ist, sondern an dem, was einmal war. An Nähe, Geborgenheit, gemeinsamen Träumen. 

Selbst wenn die Realität längst weh tut, überwiegt die Hoffnung, dass es wieder so werden könnte wie früher. Krebse leiden oft still. Sie schützen andere, während sie selbst innerlich zerbrechen.

Loslassen fühlt sich für sie an wie Verrat an der eigenen Loyalität. Und Loyalität ist für Krebse ein zentraler Wert. 

Sie geben nicht auf, solange sie noch einen emotionalen Faden spüren – selbst wenn dieser sie verletzt.

Krebse klammern sich oft an emotionale Erinnerungen, nicht an die aktuelle Realität. Sie haben Angst, dass Loslassen bedeutet, all das Schöne rückwirkend zu entwerten.

Ihr Bedürfnis nach Nähe lässt sie Hoffnung über Warnsignale stellen. Selbst wenn sie leiden, trösten sie sich mit dem Gedanken, dass Liebe Opfer braucht.

Erst wenn sie erkennen, dass echte Liebe nicht dauerhaft schmerzt, können Krebse beginnen, wirklich loszulassen.

Stier: Wenn Sicherheit wichtiger ist als Glück

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Stiere brauchen Stabilität. Verlässlichkeit. Etwas, worauf sie bauen können. Auch wenn dieses Fundament Risse hat. 

Für sie ist das Bekannte oft weniger beängstigend als das Ungewisse. Deshalb bleiben sie häufig in Situationen, die ihnen nicht mehr guttun.

Ein Stier hält fest, weil er Angst vor dem Chaos hat, das Loslassen mit sich bringt. Neue Wege, neue Unsicherheiten, neue emotionale Risiken, all das wirkt bedrohlicher als das Leid, das er bereits kennt. 

Lieber ein schmerzhafter Zustand mit Struktur als Freiheit ohne Halt.

Was viele nicht sehen: Stiere leiden oft lange, bevor sie loslassen. Sie reden sich ein, dass es schon wieder besser wird. Dass Durchhalten Stärke ist. 

Doch irgendwann wird selbst ihre Geduld müde. Und dann kommt das Loslassen, spät, aber endgültig.

Jungfrau: Wenn Verstand das Herz festhält

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Jungfrauen gelten als rational, kontrolliert und nüchtern. Doch genau das macht Loslassen für sie so kompliziert. Sie analysieren. Reflektieren. Hinterfragen. 

Und verlieren sich dabei oft in der Frage, ob sie wirklich alles versucht haben.

Eine Jungfrau geht nicht leichtfertig. Sie bleibt, optimiert, erklärt, passt sich an. Nicht, weil sie blind liebt, sondern weil sie Verantwortung empfindet. 

Für sie ist Loslassen oft gleichbedeutend mit persönlichem Versagen. Hätte ich es besser machen können? Habe ich zu früh aufgegeben?

Dieses innere Grübeln hält sie fest. Selbst wenn das Herz längst erschöpft ist, sucht der Verstand nach Gründen zu bleiben. 

Jungfrauen müssen oft erst akzeptieren, dass nicht alles repariert werden kann und dass Loslassen manchmal gesünder ist als Perfektion.

Skorpion: Wenn Intensität Bindung ersetzt

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Die Skorpione lieben nicht oberflächlich. Sie lieben tief, kompromisslos und emotional intensiv. Eine Verbindung mit einem Skorpion hinterlässt Spuren, auch bei ihm selbst. 

Für Skorpione ist Loslassen kein Abschied, sondern ein innerer Kampf.

Sie halten fest, weil sie sich vollständig eingelassen haben. Weil sie alles gegeben haben. 

Weil Loslassen bedeuten würde, zu akzeptieren, dass diese Tiefe nicht erwidert oder zerstört wurde. Und das verletzt ihr innerstes Selbstverständnis.

Skorpione haben große Schwierigkeiten, halbe Bindungen zu akzeptieren. Entweder ganz oder gar nicht. Doch genau dieses „ganz“ hält sie oft in Beziehungen fest, die längst toxisch sind. 

Sie lassen erst los, wenn sie innerlich nichts mehr fühlen und dieser Punkt wird oft erst nach langem Leiden erreicht.

Fische: Wenn Hoffnung stärker ist als Realität

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Fische sind Träumer. Idealisten. Sie sehen nicht nur den Menschen vor sich, sondern auch das Potenzial, das in ihm steckt. Und genau das macht Loslassen für sie so schmerzhaft. 

Sie halten an Möglichkeiten fest, nicht an Tatsachen.

Ein Fisch bleibt, weil er glaubt, dass Liebe heilt. Dass Verständnis verändert. Dass Geduld belohnt wird. Selbst wenn er leidet, erzählt er sich innerlich Geschichten, die Hoffnung geben. 

Loslassen fühlt sich für ihn an wie Aufgeben – nicht nur einer Person, sondern eines Traums.

Fische müssen oft lernen, dass Mitgefühl nicht bedeutet, sich selbst zu verlieren. Und dass man jemanden lieben kann, und trotzdem gehen darf.

Fische verwechseln Loslassen oft mit Lieblosigkeit, obwohl es in Wahrheit Selbstschutz wäre. Sie bleiben, weil sie glauben, dass ihre Geduld irgendwann belohnt wird.

Dabei übersehen sie lange, wie sehr sie sich selbst dabei verlieren.

Ihr Mitgefühl ist so groß, dass sie fremden Schmerz über den eigenen stellen. Erst wenn die innere Erschöpfung stärker wird als die Hoffnung, beginnen Fische langsam loszulassen.

Steinbock: Wenn Pflichtgefühl über Emotion steht

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Die Steinböcke wirken nach außen stark, kontrolliert und rational. Doch innerlich tragen sie oft eine enorme Verantwortungslast. 

Sie halten fest, weil sie glauben, dass Durchhalten ihre Pflicht ist. Dass man nicht einfach geht, wenn es schwierig wird.

Für Steinböcke bedeutet Loslassen oft Scheitern. Sie haben investiert, aufgebaut, geplant. Eine Beziehung ist für sie ein langfristiges Projekt. 

Selbst wenn sie emotional leer sind, bleiben sie aus Prinzip. Aus Loyalität. Aus Verantwortung.

Doch genau dieses Pflichtgefühl kann sie lange leiden lassen. Steinböcke müssen oft erst erkennen, dass Selbstachtung kein Egoismus ist und dass Loslassen manchmal mehr Mut erfordert als Bleiben.

Steinböcke tragen Verantwortung oft länger, als es ihnen guttut. Sie glauben, dass Stärke bedeutet, durchzuhalten, auch wenn sie innerlich längst leer sind.

Loslassen fühlt sich für sie an wie persönliches Versagen. Dabei merken sie oft zu spät, dass Pflichtgefühl keine Liebe ersetzt.

Erst wenn sie erkennen, dass Selbstachtung wichtiger ist als Prinzipien, können sie wirklich gehen.

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